Handball: Frauen-Landesliga
VfL Sassenberg rutscht gegen BSV Roxel aus

Sassenberg -

Wer hätte das gedacht? Nach zwölf Spielen ohne Niederlage kassiert Sassenberg ausgerechnet gegen Abstiegskandidat Roxel die erste Schlappe. Einer war besonders sauer.

Sonntag, 03.02.2019, 15:38 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 20:07 Uhr
Die Sassenbergerin Verena Hassmann versucht in dieser Szene vergeblich, sich gegen die beiden Roxelerinnen Lea Heitkamp (4) und Annika Rape (21) durchzusetzen.
Die Sassenbergerin Verena Hassmann versucht in dieser Szene vergeblich, sich gegen die beiden Roxelerinnen Lea Heitkamp (4) und Annika Rape (21) durchzusetzen. Foto: René Penno

Die Handballerinnen des VfL Sassenberg haben ihre erste Saisonniederlage kassiert. Gegen den BSV Roxel verlor der Spitzenreiter der Landesliga mit 30:33 (19:17).

„Die Gäste haben gezeigt, was man mit Kämpfen und Ackern erreichen kann.“ VfL-Trainer Daniel Haßmann war nach der überraschenden Niederlage gegen den Abstiegskandidaten angefressen, „ich bin extrem enttäuscht, das war eine desolate Leistung.“ Seine Mannschaft fand nie richtig zu ihrem Spiel und tat sich 60 Minuten lang schwer gegen den Vorletzten, für den dieser Erfolg zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg bedeutetet.

Handball Frauen-Landesliga, Sassenberg - Roxel 30:33

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  • Handball Frauen-Landesliga, Sassenberg - Roxel 30:33 Foto: R. Penno
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Der BSV gestaltete die Partie von Beginn an offen und führte in der ersten Phase des Spiels. Das war zu diesem Zeitpunkt nicht weiter beunruhigend für den Tabellenführer. Nach sieben Minuten lag der VfL beim 5:4 zum ersten Mal vorne, spätestens beim 12:8 (17.) schienen die Gastgeber die Partie im Griff zu haben. Zumal sie den Vorsprung bis zur 25. Minute auf sechs Tore (18:12) ausbauten. Die letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs gehörten aber den Gästen, die – angeführt von Annika Rape – bis zur Pause auf zwei Tore rankamen.

Roxel gibt nicht auf

Der BSV Roxel witterte nun Morgenluft. Wohl auch mit dem Wissen, dass schon das Hinspiel nach einer klaren VfL-Führung am Ende eine enge Angelegenheit wurde: Im Oktober hatten die Sassenbergerinnen mit 32:31 in Roxel gewonnen. Diesmal konnte der BSV das Spiel gar drehen – weil der VfL-Sieben zu wenig einfiel. Sie agierte nervös und zerfahren, mit den vielen Fehlern machte sie ihren Gegner stark.

Rape macht alles klar

Der Außenseiter nutzte das: Er ließ sich auch durch die zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führungen der Gastgeberinnen nicht einschüchtern, holte auf und lag in der 57. Minute mit 30:29 vorne. Der VfL fand jetzt keine Antwort mehr. In der letzten Sekunde besiegelte Annika Rape mit ihrem zwölften Treffer die erste Niederlage des VfL.

Haßmann stinksauer

„Ich verstehe nicht, was so eine Vorstellung vor eigenem Publikum soll“, ärgerte sich Daniel Haßmann.

Sassenberg: Klemann, Marciniak, Schmitz – Stockmann (8), Herweg (5), Haßmann (5/2), C. Zumbrink (4), J. Bastiaan (3), Klünker (2), Strotmeier (2/2), J. Zumbrink (1), Marks, Meinersmann, V. Bastiaan.

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