Badminton: Landesliga
Warendorfer SU hat nach 5:3 gegen Lünen den Aufstieg vor Augen

Warendorf -

Jetzt hat die WSU alles in der eigenen Hand. Nach dem 5:3-Sieg über Lünen und dem Sprung an die Spitze winkt der Aufstieg.

Montag, 04.02.2019, 11:58 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 16:08 Uhr
Garant des Sieges: Volker Lesch war im Einzel und Doppel für die WSU erfolgreich.
Garant des Sieges: Volker Lesch war im Einzel und Doppel für die WSU erfolgreich. Foto: René Penno

„Viel gewagt und alles gewonnen“, lautete das Fazit von Dirk Oertker, dem Teamchef der Warendorfer SU. Er gewann mit seinem Landesligisten das spielerisch ausgeglichene Spitzenspiel gegen den BC Lünen hauchdünn mit 5:3.

Erst nach knapp drei Stunden war die Partie vor großer Kulisse entschieden. Hatten die Emsstädter im Hinspiel beim 3:5 in Lünen oft Pech gehabt, so war es diesmal umgekehrt. In engen Situationen behielten die Warendorfer die Ruhe und liegen jetzt einen Punkt vor ihrem Konkurrenten.

Spannende Doppel

Durch den Ausfall von Julia Renne und den Einsatz von Volker Lesch ergaben sich neue Aufstellungsvarianten, mit denen sich die Hausherren in vier der acht Spiele neu formierten. Lesch und Oertker siegten im ersten Herrendoppel nach einem Hänger im zweiten Satz letztlich souverän. Ulrike Krampe und Maike Schmidt , erfolgreiches Doppel der Bezirksliga-Reserve, siegten nach vier abgewehrten Matchbällen im Damendoppel mit 23:21 im Entscheidungssatz. Umgekehrtes Spiel im zweiten Herrendoppel: Daniel Dunker und Stephan Krampe unterlagen nach einer ordentlichen Partie und eigenen Matchbällen mit 20:22 im dritten Durchgang.

Claes macht alles klar

Im Anschluss siegten Oertker und Lesch in den Spitzeneinzeln, bevor Maike Schmidt ihrer couragiert spielenden Gegnerin den Sieg überlassen musste. Beim Stande von 4:2 war es an Youngster Felix Claes, dank einer nervenstarken Leistung mit 21:15 und 22:20 seinen Gegner, dem er im Hinspiel noch unterlag, zu schlagen. Zwar ärgerte sich das heimische Mixed Daniel Dunker und Leonie Renne über die abschließende Niederlage, allerdings überwog die Freue über den Gesamtsieg.

Noch drei Spiele

„Eine starke Leistung aller Spieler. Jetzt müssen wir noch mal sechs Wochen Gas geben, um die letzten drei Spiele erfolgreich zu gestalten und den knappen Vorsprung nicht zu verspielen“, resümierte Stefan Krampe. Weiter geht es am kommenden Samstag beim Spiel in Fröndenberg.

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