Interview am Dienstag
Stefan Hamsen: „Die Tendenz geht dahin, dass ich bleibe“

Warendorf -

Den mit Abstand höchsten Saisonsieg feierten am Sonntag die WSU-Handballer, Trainer Stefan Hamsen durfte sich den 39:20-Heimsieg gegen Ibbenbüren in aller Ruhe anschauen. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit ihm über das Spiel und die Lage in der Bezirksliga.

Dienstag, 05.02.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 16:08 Uhr

Wann hat die WSU denn das letzte Mal so hoch gewonnen?

Hamsen : In der vergangenen Saison haben wir gegen Absteiger Preußen/Borussia Münster mal über 40 Tore geworfen. Aber das war die große Ausnahme.

Normalerweise machen es Ihre Jungs spannender. Warum diesmal nicht?

Hamsen: Ich habe schon bei unserer Hinrunden-Analyse bemängelt, dass der Mannschaft der Killerinstinkt fehlt. Als Spitzenmannschaft darf man gegen Teams von unten auch mal hoch gewinnen, gerade in eigener Halle. Ich freue mich darüber, dass sich die Jungs meinen Wunsch endlich mal zu Herzen genommen haben. Vorher haben sie sich oft mit einer mäßigen Leistung über die Runden gequält und sich das Gewinnen unnötig schwer gemacht.

War die Niederlage von Aufstiegskonkurrent Kattenvenne ein zusätzlicher Ansporn?

Hamsen: Das glaube ich eher nicht. Ich denke, dass alle Konkurrenten noch Federn lassen werden und man mit zehn Minuspunkten Zweiter wird – was ja zum Aufstieg reicht.

Wären Sie dann in der Landesliga auch dabei?

Hamsen: Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Aber die Tendenz geht dahin, dass ich bleibe – egal in welcher Liga. Und der Großteil der Mannschaft macht auch weiter.

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