Frauenfußball: Regionalliga
Warendorfer SU: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Warendorf -

In zweieinhalb Wochen beginnt für die Regionalligafußballerinnen der Warendorfer SU die Aufholjagd. Nicht nur der im Sommer zu den Männern von BW Aasee wechselnde Trainer André Kuhlmann will unbedingt in der dritten Liga bleiben: „Der Verein, die Spielerinnen – alle ziehen am selben Strang.“

Donnerstag, 07.02.2019, 07:40 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 07:42 Uhr
Lisa Piotrowsky (rechts) erzielte bei bislang elf Saisoneinsätzen in 738 Minuten zwei Tore dür die Fußballerinnen der Warendorfer SU.
Lisa Piotrowsky (rechts) erzielte bei bislang elf Saisoneinsätzen in 738 Minuten zwei Tore dür die Fußballerinnen der Warendorfer SU. Foto: R. Penno

Allerdings müssen die Kreisstädterinnen, denen in der Hinrunde nur ein Sieg gelang, dazu gänzlich andere Ergebnisse erspielen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz ganze 13 Punkte.

Auf die Frage, ob der Klassenerhalt noch machbar ist, kommt es wie aus der Pistole geschossen: „Ja, definitiv. Wir müssen einfach eine richtig gute Rückrunde spielen. Schon häufiger haben wir sehr gute Halbserien geschafft.“

Am Samstag steht bei BW Hollage, dem Tabellenführer der Niedersachsenliga, das erste Testspiel an. Das Hauptaugenmerk muss der Trainer bei 63 Gegentoren in 13 Spielen zwangsläufig auf die Abwehr legen. Wenig Gegentore in den drei Testspielen (Mittwoch, 13. Februar, daheim gegen Wacker Mecklenbeck und am Samstag, 16. Februar, daheim gegen Burg Gretesch) wären sicherlich eine gute Grundlage für die nur noch zehn anstehenden Saisonspiele.

Auch wenn André Kuhlmann betont, dass seine Defensive auch viel Pech gehabt hätte, ist aber die Baustelle Viererkette sicherlich das größte Problem der Warendorferinnen. Warum die Abstimmung häufiger nicht stimmt, ist für den Coach kein Rätsel: „Das größte Problem sind die vielen Studentinnen. Fast nie ist die komplette Viererkette gemeinsam beim Training.“

In der Winterpause wurden von der WSU einige Gespräche geführt, um noch Defensivspielerinnen nach Warendorf zu holen. „Leider erfolglos“, berichtete Kuhlmann, der aber zumindest mit den Hallenauftritten sehr zufrieden war. Darauf lasse sich aufbauen und sicherlich auch Selbstvertrauen gewinnen.

Um nicht vorzeitig den Klassenerhalt zu verpassen, erhofft sich André Kuhlmann einen „glatten Sieg zum Anfang“. Die WSU gastiert am 24. Februar beim Herforder SV Friedenstal. Genau das Team das eingeholt werden müsste. Schwierig, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

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