Fußball: Kreisliga A1 Münster
VfL Sassenberg gegen Warendorfer SU: Derby ja – aber kein Spitzenspiel

Sassenberg/Warendorf -

Ein Derby ist es nach wie vor, ein Spitzenspiel jedoch nicht. Dafür ist die Warendorfer SU vor dem Gastspiel beim VfL Sassenberg zu weit abgeschlagen.

Samstag, 23.02.2019, 14:00 Uhr
Im Hinspiel trennten sich die Warendorfer SU (links Stefan Schmidt) und der VfL Sassenberg (Stefan Wortmann am Ball) nach zwei späten Toren 1:1.
Im Hinspiel trennten sich die Warendorfer SU (links Stefan Schmidt) und der VfL Sassenberg (Stefan Wortmann am Ball) nach zwei späten Toren 1:1. Foto: René Penno

Ein Derby ist es nach wie vor, ein Spitzenspiel jedoch nicht. Dafür ist die Warendorfer SU vor dem Auftritt beim VfL Sassenberg zu weit abgeschlagen.

Die Warendorfer müssen Platz eins nach der 2:3-Heimniederlge gegen Everswinkel endgültig abschreiben, bei zehn Punkten Rückstand auf Borussia Münster rechnet selbst der kühnste Optimist nicht mehr mit dem Aufstieg. Trainer Lukas Krumpietz kann daher mit einem Auge bereits auf die kommende Saison blicken.

„Ich bin gespannt, wie die Mannschaft jetzt auftritt. Immerhin sind die Köpfe frei, weil der Druck des Gewinnenmüssens weg ist. Allerdings hat uns die Erkältungswelle erwischt, so dass ich einige Wackelkandidaten habe“, sagt Krumpietz. Malte Sickmann fehlt berufsbedingt, Christoph Kuhlmeier, Niklas Steinkamp, Bastian und Philipp Grothues fallen karnevalsbedingt aus.

Beim VfL Sassenberg geht es dagegen noch um alles. Fünf Punkte Rückstand kann er an den verbleibenden zwölf Spieltagen sicherlich aufholen, darf sich dann aber kaum noch Ausrutscher erlauben. Bevor es in einer Woche zum Duell bei Borussia Münster kommt, muss er zunächst am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) seine Hausaufgaben gegen die Sportunion machen.

„Ich rechne mit einem ähnlich umkämpften und knappen Spiel wie in der Hinrunde – auch wenn die Meisterschaft für die WSU gelaufen ist. Aber die Jungs werden sich in solch einem Derby trotzdem richtig ins Zeug legen“, vermutet Sassenbergs Trainer Markus Bollmann, der auf die Mannschaft setzt, die zuletzt souverän in Westbevern siegte.

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