Leichtathletik: Sechs-Stunden-Lauf
Bestzeiten trotz Sturm und Regen

Warendorf -

Ein bisschen hat das was mit dem inneren Schweinehund zu tun. Sechs Stunden vor der Brust, auf einem Rundkurs – und mit der Aussicht auf Sturmböen und damit verbundene heftige Regenschauer. Der Sechs-Stunden-Lauf-Münster war auch bei seiner zehnten Auflage eine Herausforderung.

Montag, 11.03.2019, 16:22 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 17:02 Uhr
Knapp 600 Läufer machen sich hier auf den Weg. Sechs Stunden lang versuchten sie, so viele Kilometer wie möglich zu absolvieren.
Knapp 600 Läufer machen sich hier auf den Weg. Sechs Stunden lang versuchten sie, so viele Kilometer wie möglich zu absolvieren. Foto: René Penno

542 Teilnehmer, 338 Männer und 204 Frauen, stellten sich der Aufgabe in der Sportschule der Bundeswehr . Es galt, während der sechs Stunden so viele Kilometer zu schaffen wie möglich. Für die meisten ohne Druck, einige setzten sich die Marathonmarke zum Ziel, andere wollten es 50 Kilometer „weit“ schaffen.

Sechs-Stunden-Lauf 2019 in Warendorf

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  • Sechs-Stunden-Lauf 2019 in Warendorf Foto: R. Penno
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Es gab aber auch leistungsorientierte Läufer. Wie Christof Marquardt aus Münster. Ihm traute Organisator Christian Pflügler zu, die 80-Kilometer-Marke zu knacken. Zu Beginn sah es auch danach aus. Fünf Runden schaffte Marquardt in der ersten Stunde, das waren 13,790 Kilometer. Lange, für 50 Kilometer, blieb der Münsteraner an der Spitze, dann machten sich die 100 Kilometer der Vorwoche bemerkbar: In Bönen hatte Christof Marquardt den Ultralauf in 9:10:22 Stunden gewonnen. Eine starke Leistung, für die er aber im letzten Drittel am Samstag „bezahlen“ musste. Die Schritte wurden schwerer, die Rundenzeiten länger. Frank Wiegand kam langsam näher.

frank Wiegend vorn

Der Langstreckenspezialist aus Kelkheim hielt sich lange zurück und lief einfach sein Tempo. Das pendelte sich bei rund 13 Minuten für die 2.758 Meter lange Runde ein. Damit machte er in den letzten zwei Stunden immer mehr Boden gut auf Marquardt und übernahm auch die Spitze. Mit erreichten 76,560 Kilometern gewann Wiegand vor Adam Hetmanski, der auf 75,430 Kilometer kam. Der Mülheimer hatte Christof Marquardt überholt, kurz bevor es auf die letzte Runde ging, Marquardt wurde mit 75,150 Kilometern Dritter.

Armin Düpmeier zufrieden

Mit einem starken Finale sicherte sich Thomas Bardtke aus Münster Rang vier (72,33), bester Warendorfer war Sebastian Krampe mit 67,410 Kilometern. Er hatte am Ende genauso wie alle anderen mit den Strapazen der Distanz, vor allem aber mit den Sturmböen und Regenschauern zu kämpfen. Auch Armin Düpmeier haderte etwas und legte im Regen eine kurze Pause ein. 47,440 Kilometer wurden es für ihn, „wenn der Regen nicht gewesen wäre, wären auch 50 möglich gewesen“, meinte der Warendorfer. Nun denn, er war trotzdem zufrieden.

Neue Weltbestleistung

Auf beachtliche 66,410 Kilometer kam die beste Frau: Für Julia Dennisen aus Düsseldorf hatte sich die Anreise gelohnt, sie spürte aber die Konkurrenz förmlich im Nacken. Rita Nowottny-Hupka aus Dortmund wurde mit 65,280 Kilometern Zweite – und Siegerin der Altersklasse AK 60! Und das war auch eine neue Weltbestleistung, die die Dortmunderin um 40 Meter verbesserte. Sandra Weidner aus Münster wurde mit 64,940 Kilometern Dritte.

Renate Hoffmann glänzt in AK 80

Noch beachtlicher war die Leistung von Renate Hofmann. Die 47,840 Kilometer bedeuteten nicht nur den Sieg in der AK 80 (!), sondern auch eine neue Weltbestleistung ihrer Altersklasse für die gebürtige Warendorferin, die nun für den 1. WV Wunstorf startet. „Da hat sie einen ordentlichen Stempel drauf gemacht“, meinte Christian Pflügler.

Renate Hofmann stand auch als Beispiel für viele andere Rekorde und Bestmarken: Peter Willner aus Steinfurt und Jeff Smith aus Müssingen absolvierten in Warendorf ihren 100. Ultramarathon; Roland Ritter und Frank Pachura wurde die Ehre zu teil, als einzige alle zehn Austragungen des Sechs-Stunden-Laufes mitgemacht zu haben. „Die Leistungen aller Teilnehmer waren trotz der widrigen Umstände aller Ehren wert“, meinte Christian Pflügler abschließend.

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