Reiten: Late Entry Springen in Freckenhorst
Greta Reinacher ragt heraus

Freckenhorst -

Interessante und spannende Wettkämpfe hatte sich Gastgeber Ludger Schulze Niehues gewünscht. Die Teilnehmer des Late Entry Springen kamen dem an den beiden Tagen gerne nach. Vor allem die beiden abschließenden Springen der Klassen M** und S* verliefen spannend bis zum Schluss.

Freitag, 15.03.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 17:22 Uhr
Jan Andre Schulze Niehues (RFV Warendorf), hier mit Con Camillo, gewann mit Istophe van‘t Wissenhof eine Abteilung des M-Springens.
Jan Andre Schulze Niehues (RFV Warendorf), hier mit Con Camillo, gewann mit Istophe van‘t Wissenhof eine Abteilung des M-Springens. Foto: René Penno

Eine junge Reiterin ragte dabei heraus: Greta Reinacher vom RV Osterwick holte sich zum Abschluss der Late-Entry-Tage gleich zwei Siegerschleifen ab. Zunächst verwies sie mit Cibble die große Konkurrenz im M**-Springen deutlich auf die Plätze. 56,77 Sekunden benötigte das Paar für den Kurs mit zehn Hindernissen, an diese Zeit kam kein anderes Paar heran, das war der Sieg in der ersten Abteilung für Reinacher vor Laura Strehmel ( Bundeswehr / RFV HLG Neustadt), die mit Arctos 58,17 Sekunden brauchte. Für den RFV Warendorf holte sich Valentin Valkov mit Vicberg die Schleife für Rang sechs ab, dahinter folgte mit Lara Weber und Diathago die nächste Sportsoldatin.

Reiten, Late Entry Springen 2019 in Freckenhorst

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  • Reiten, Late Entry Springen 2019 in Freckenhorst Foto: R. Penno
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Der Sieg der zweiten Abteilung ging an Andreas Woll (RFV Neunkirchen-City) mit Scoubydou vor Marius Brinkmann (RFV Lüdinghausen) mit Cilly Pepper. Steffen Eikenkötter vom RV Geisterholz wurde mit Quirano Vierter.

Vier Fehler, Platz fünf

Der Oelder griff anschließend im S-Springen auch nach der Siegerschleife. Mit Clintino hatte er 54,70 Sekunden vorgelegt. Unterboten wurde das erst von Andreas Woll, diesmal im Sattel von Cutest Tabou (53,73), dann von Greta Reinacher und Cibble, die als vorletztes Paar die Siegerzeit auf 51,29 Sekunden drückte und sich damit die zweite Siegerschleife sicherte. Noch schneller unterwegs waren die Warendorferin Alexandra Lüth (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) und Navoca, die als Starterpaar dieser Prüfung 50,80 Sekunden vorgelegten – allerdings vier Strafpunkte für einen Abwurf kassierten. Das reichte dennoch zu Platz fünf.

Schulz Niehues ganz vorn

Eine Siegerschleife holte sich auch Jan Andre Schulze Niehues ab. Mit Istophe van‘t Wissendorf gewann er am ersten Turniertag die zweite Abteilung des M-Springens, Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) platzierte sich mit Catokio auf Rang sechs. Die erste Abteilung dieser Prüfung entschied Andreas Woll mit Scoubydou für sich, dahinter nahm Hubertus Große Lümern mit Ab geht’s und Chevall Aufstellung in der Platzierung für die Ränge zwei und drei. Höchst erfolgreich war auch René Sontag (RV Geisterholz), in den Springprüfungen auf L-Niveau landete er dreimal ganz vorne.

Am Wochenende geht‘s weiter

Am Wochenende wird die Turnierwoche auf der Anlage der Reitschule Schulze Niehues fortgesetzt. Unter anderem stehen Samstag (ab 8.30 Uhr) zwei Wettbewerbe für U25-Reiter an, am Sonntag bittet ab 13.30 Uhr der Große Preis von Flintrup mit einem Springen der Klasse S** (mit Siegerrunde) zum sportlichen Höhepunkt. Auch diese Prüfungen versprechen Spannung bis zum letzten Paar.

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