Fußball: Bezirksliga 7/9
Warendorfer SU, und SC Hoetmar und TuS Freckenhorst vorn dabei

Kreis Warendorf -

In der Geschichte der Bezirksliga Hellweg ist eng mit den heimischen Mannschaften verbunden. Wir werfen einen Blick auf die vergangenen vier Jahrzehnte.

Samstag, 15.06.2019, 11:00 Uhr
Da kann man auch schon mal abheben: Der ansonsten eher bodenständige Maximilian Schulze-Geisthövel zieht aus vollem Lauf ab. 
Da kann man auch schon mal abheben: Der ansonsten eher bodenständige Maximilian Schulze-Geisthövel zieht aus vollem Lauf ab.  Foto: Ulrich Schaper

40 Jahre Bezirksliga Hellweg Nord. 101 Teams tummelten sich in dieser Gruppe seit der Saison 1978/79. Die Staffel 7, die früher die Nummer 9 trug, ist Anfang der 80er Jahre zur Heimstätte der hiesigen Fußballklubs geworden. Zuvor waren die Vereine hauptsächlich in der Bezirksliga Münster unterwegs. Der TuS Freckenhorst bestritt 1977/78 seine letzte Saison in dieser Staffel, stieg damals zwar ab, kehrte aber 1980/81 zurück und spielte fortan immer in der Hellweg Nord-Staffel, sofern die TuSler nicht als A-Ligist unterwegs waren.

Bockum-Hövel führt

Mit der SG Bockum-Hövel, die früher unter SVA Bockum-Hövel antrat, und der Warendorfer SU stehen zwei Teams an der Spitze der ewigen Tabelle, die jahrelang die Spitzengruppe beherrschten. Bockum-Hövel feierte fünf Meisterschaften – Rekord. Die Warendorfer SU brachte es immerhin auf drei Meistertitel. Bockum-Hövel wird im Sommer in seine 25. Saison gehen, da das Team aus Hamm den Klassenerhalt in der Landesliga 4 verpasste.

Freckenhorst geht in 22. Saison

Mit Warendorf, Hoetmar, Freckenhorst und Sendenhorst befinden sich vier heimische Teams unter den 15 Besten der Staffel 7. Die Freckenhorster gehen in ihre 22. Saison und werden damit alle heimischen Teams in punkto Ligazugehörigkeit überflügeln. Mit dem SC Hoetmar hatte der TuS 07 letzte Saison gleichgezogen. Das Team vom Wiebusch stieg erstmals 1988 auf, hielt fünf Jahre lang die Klasse, es folgten zwei A-Liga-Spielzeiten, an die sich 16 Bezirksliga-Jahre bis zur Saison 2010/11 anschlossen.

Beelen steigt 1983 auf – Sassenberg auch

Aber auch andere heimische Teams setzten Ausrufezeichen. In der Saison 1982/83 setzte sich BW Beelen durch. Parallel holte sich der VfL Sassenberg in der Bielefelder Bezirksliga den Meistertitel. Beide Teams hielten sich nur ein Jahr in der Landesliga. Der VfL kam dann 1984 in die Staffel 7, BW Beelen allerdings nicht. Die Rückkehr der Blau-Weißen gab es erst 1987, die insgesamt acht Jahre dort verbrachten. Ebenso lang war auch der FC Greffen in dieser Staffel vertreten, der von 1990 bis 1998 Bezirksligist war und sich aktuell in die Kreisliga A zurückgekämpft hat.

Everswinkel wechselt oft

Auch der SC DJK Everswinkel verbrachte zwei Jahre in dieser Staffel. Dabei wechselte die Truppe ständig zwischen der Bezirksliga Münster und Hellweg Nord. 1978/79 (3.) sowie 1984/85 (8.) gab es zwei sehr ordentliche Jahre.

Freckenhorst steigt fünfmal ab

Auch in Sachen Abstieg sind die heimischen Teams ganz vorn vertreten. Fünfmal mussten der TuS Freckenhorst und der SV Welver den Gang in die A-Liga antreten – Rekord. Viermal stieg der VfL Sassenberg ab. Mit ihm zog nun im Sommer der SuS Ennigerloh gleich. BW Beelen und die SG Sendenhorst verpassten dreimal den Klassenerhalt.

101 Teams am Start

Von den 101 Teams haben sich fünf aufgelöst, drei davon stammen aus dem Kreis Beckum. Bis in die Kreisliga C ist aktuell kein Klub abgerutscht. 13 spielten bis zum Sommer in der Kreisliga B. Als ranghöchster Klub stieg der SC Wiedenbrück, damals als DJK Eintracht, gerade aus der Regionalliga ab. Der erfolgreichste Meister aller Zeiten, TuS Ahlen mit nur einem Remis und keiner Niederlage (92/93), spielt aktuell unter dem Namen Rot-Weiß Ahlen in der Oberliga.

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