Fußall: Kreisliga
Füchtorf kehrt postwendend zurück

Münster/WareNdorf -

Die Einteilung der beiden heimischen A-Liga-Staffeln besitzt in der Regel wenig Überraschungsmomente. Aus der geografischen Lage der Clubs ergibt sich mehr oder weniger die Aufteilung in Ost und West. So wird es auch in der kommenden Saison sein.

Sonntag, 14.07.2019, 15:30 Uhr
Nach Bierdusche für Trainer Friddy Hofene und dem Aufstieg schnell wieder zurück in den Schoß der Kreisliga A zurückgekehrt: Der SC Füchtorf.
Nach Bierdusche für Trainer Friddy Hofene und dem Aufstieg schnell wieder zurück in den Schoß der Kreisliga A zurückgekehrt: Der SC Füchtorf. Foto: Jonas Wiening

Aus rein fahrttechnischer Sicht gibt es dennoch eine Überraschung. Der VfL Wolbeck II kehrte nach dem Abstieg 2012 nun auf der A-Liga-Bühne zurück, wurde aber der West-Staffel zugeschlagen, obwohl beispielsweise der FC Münster 05 viel weiter im Westen von Münster liegt. Sicherlich ein Grenzfall, zumal die Südfraktion der West-Staffel, zu der auch GW Albersloh und der SV Rinkerode gehören, schneller Wolbeck erreichen als irgendein Ziel mitten in der Stadt von Münster.

Der Süden hat sich um ein Team erhöht. Die SG Selm korrigierte ihren Abstieg postwendend und wurde souverän Meister der Kreisliga B3. Damit stellt der ehemalige Kreis Lüdinghausen mit Selm, Herbern II, Ascheberg und Davensberg wieder vier A-Ligisten.

Ost-Teams verlieren Nordspitze

Während der Westen im Süden mit Selm Zuwachs bekam, verloren die Ost-Teams ihre Nordspitze. Der Abstieg der DJK BW Greven vermeidet für etliche Clubs die weiteste Reise. Insbesondere der VfL Sassenberg dürfte sich darüber freuen, dass mit dem SC Füchtorf und dem FC Greffen zwei direkte Nachbarn in die A-Liga aufgestiegen sind. Zwei lukrative Duelle mehr auf dem Spielplan für die Hesselstädter.

Die Greffener spielten letztmals 2011/12 in der A-Liga, waren damals aber hoffnungslos überfordert, holten aus 30 Spielen nur einen Zähler bei einem Torverhältnis von 13:118. Es ging direkt wieder runter in die B-Liga für sieben Jahre. Dabei hatte das Team aus dem politischen Kreis Gütersloh auch schon wesentlich bessere Zeiten gesehen. Von 1990 bis 1998 hatte es acht Jahre lang ununterbrochen in der Bezirksliga 7 gespielt.

Beim SC Füchtorf wieder-holte sich die Geschichte. 1993/94 war der SC ebenfalls in die B-Liga abgestiegen, kehrte nach nur einem Jahr aber direkt wieder zu-rück. Das klappte nun wie-der: Zwar nicht als Meister wie 1995, aber der zweite Platz hinter dem FC Greffen reichte dieses Mal auch direkt für den Aufstieg, da alle heimischen Bezirksligisten die Klasse halten konnten, somit die sechs Aufsteiger die einzigen neuen Teams in beiden A-Liga-Staffeln sind.

Neulinge gerecht verteilt

Die Neulinge wurden gerecht verteilt: Jede Staffel erhielt drei, wobei die Reserve von Münster 08 II, die dem Westen zugeschlagen wurde, eine kleine Unbekannte sein könnte, da sich das Landesligateam bekanntlich schon vor dem Saisonstart zurückgezogen hat.

Die Sendenhorster dürften weiterhin unglücklich darüber sein, dass ihnen zwei Duelle gegen ihre Nachbarn aus Albersloh und Rinkerode genommen werden. Für die Westteams entfällt dagegen die weite Fahrt nach Warendorf, da die Reserve der Sportunion abstieg. In der Ost-West-Ausdehnung liegen Greffen und der FC Münster 05 mit 47 Kilometern am weitesten auseinander. In der Nord-Süd-Achse muss die SG Sendenhorst nach Füchtorf mit 32 Kilometern die längste Wegstrecke zurücklegen. In der A2 muss die SG Selm 49 Kilometer fahren, um den Sportplatz des nördlichsten Teams, des TuS Altenberge II, zu erreichen.

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