Fußball: Bezirksliga 7
TuS Freckenhorst beim SV Drensteinfurt vor haushoher Hürde

Freckenhorst -

Der Saisonauftakt hat es in sich: Der runderneuerte TuS Freckenhorst gastiert am Sonntag beim hoch gehandelten Kreisrivalen in Drensteinfurt.

Samstag, 10.08.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 16:34 Uhr
Hier noch im blauen Trikot der Warendorfer SU, jetzt für den TuS Freckenhorst im Einsatz: Dennis Bonin (am Ball) und Bernd Kieskemper, der allerdings auf Grund einer Verletzung länger ausfällt.
Hier noch im blauen Trikot der Warendorfer SU, jetzt für den TuS Freckenhorst im Einsatz: Dennis Bonin (am Ball) und Bernd Kieskemper, der allerdings auf Grund einer Verletzung länger ausfällt. Foto: René Penno

Zum Saisonstart am Sonntag muss der TuS Freckenhorst nicht weit reisen, denn die Mannschaft des neuen Trainers Christian Franz-Pohlmann tritt um 15 Uhr zum Derby beim SV Drensteinfurt an. Dem Coach der Freckenhorster ist der Auftaktgegner gar nicht so wichtig, denn Franz-Pohlmann sieht sein in großen Teilen neu formiertes Team erst am Anfang einer Entwicklung, die früher oder später auch sportliche Früchte tragen soll.

„Nach dem großen personellem Umbruch braucht die Mannschaft Zeit zur Entwicklung“, erklärte der Trainer, der seine Elf aktuell nicht zum Favoritenkreis der Bezirksliga 7 zählt: „Ich sehe da andere Vereine wie Drensteinfurt, Rietberg, Bockum-Hövel, Cappel, Soest und Westönnen vorn. Sie werden alle oben mitspielen wollen.“

Natürlich erwarten auch die Verantwortlichen und insbesondere die Zuschauer am Feidiek einiges von der Mannschaft. Das weiß auch der Coach: „Wenn schon bei Testspielen 100 oder 150 Zuschauer kommen, ist klar, dass die Leistung und Einsatz von uns sehen wollen“, räumt Christian Franz-Pohlmann ein, dass er natürlich ambitioniert sei und dies auch für seine Mannen gelte. Trotzdem übt sich der Trainer in Bescheidenheit: Schließlich würden Tore oder Siege nicht durch Reden erzielt.

Wie ernst er es aber mit der Entwicklung des Teams und den Einbau junger Spieler in die Stammelf meint, wurde beim knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg in der ersten Runde des Kreispokals bei BW Aasee deutlich. Vier Freckenhorster waren gerade einmal 18 Jahre alt.

Für Sonntag hofft Christian Franz-Pohlmann, dass sich die drei im Pokal angeschlagenen Spieler noch von ihren Blessuren erholen: „Immerhin haben wir noch zwei Tage bis zum Anpfiff.“ Allerdings sei sein Kader auch ohne Wackelkandidaten groß genug: „Trotz unseres Verletzungspechs in der Vorbereitung werden wir am Sonntag mit Sicherheit nicht in Unterzahl antreten.“

Franz-Pohlmann sieht Drensteinfurt als Mannschaft mit „großen Ambitionen“. Der Kader sei eingespielt und sehr erfahren. „Es ist fast eine westfalenligataugliche Elf“, verweist der TuS-Trainer auf etliche ehemalige Spieler des TuS Hiltrup in den Reihen des SVD.

Sein Gegenüber am Sonntag, Drensteinfurts Coach Oliver Logermann, „geht mit dem besten Gefühl überhaupt in die neue Spielzeit“, sagt er heute im Interview unserer dortigen Ausgabe. Die Testspiele wären „durch die Bank weg in Ordnung“ gewesen“ und keiner seiner Spieler habe sich ernsthaft verletzt. Das hört sich tatsächlich nach einem schweren Auftakt für die Freckenhorster an.

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