Fußball: Bezirksliga 7
Freckenhorst in Drensteinfurt eiskalt erwischt

Drensteinfurt/Freckenhorst -

Da hat der SV Drensteinfurt schon mal eine echte Duftmarke gesetzt: Im Kreisderby landete der Titelanwärter auf eigenem Platz einen ebenso ungefährdeten wie verdienten 3:1 (3:0)-Sieg über den neu formierten TuS Freckenhorst.

Sonntag, 11.08.2019, 19:54 Uhr
Pierre Jöcker war wieder ein Aktivposten im Freckenhorster Angriff, blieb aber ohne Torerfolg. Hier läuft er dem Drensteinfurter Christoph Lübke (rechts) davon.
Pierre Jöcker war wieder ein Aktivposten im Freckenhorster Angriff, blieb aber ohne Torerfolg. Hier läuft er dem Drensteinfurter Christoph Lübke (rechts) davon. Foto: Ulrich Schaper

Die rund 200 Zuschauer sahen ein nickliges Spiel mit vielen heißen Duellen und Fouls, so dass Schiedsrichter Jonathan Wlotzka alle Hände voll zu tun hatte. Schon nach 150 Sekunden musste er die erste Notiz machen, denn da nutzte der beste Mann auf dem Platz die zweite Chance der stark beginnenden Gastgeber zum 1:0: Nach einem langen Pass lief Diogo Castro auf der linken Seite allein aufs TuS-Tor zu und brachte den Ball per Schlenzer im langen Eck unter.

Fußball-Bezirksliga 7: Impressionen vom Derby zwischen Drensteinfurt und Freckenhorst

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Doch die Freckenhorster, die gleich vier 18- und 19-Jährige in ihrer Anfangself hatten, ließen sich davon nicht beeindrucken und hielten die Begegnung offen. So zielte Stan Schubert knapp über das Tor (21.), während Nermin Bahonjic aus aussichtsreicher Position an SVD-Keeper Tobias Kofoth scheiterte (35.). Besser machten es in puncto Chancenverwertung die Hausherren: Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Falk Bußmann mit einem Nachschuss aus spitzem Winkel auf 2:0.

In Abschnitt zwei ging es ebenso weiter. Nach einer Stunde scheitert Pierre Jöcker am erneut glänzenden Kofoth, nur drei Minuten später fällt die Entscheidung. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite schiebt Castro zum 3:0 ein. Damit war das Derby schon frühzeitig entschieden. Erst recht, als sich Freckenhorsts Neuer Jaron Karayaz in der 66. Minute nach einem Frustfoul die rote Karte abholte. Er grätschte Yannick Niehues, der ihn getunnelt hatte, so hart von hinten in die Beine, dass dieser ausgewechselt werden musste. „Ein völlig überflüssiges Foul, das war Unerfahrenheit“, beschrieb Freckenhorsts Coach Christian Franz-Pohlmann die Szene.

Seiner Mannschaft muss man zugute halten, dass sie sich trotz des klaren Rückstands und Unterzahl zusammenriss, alles gab und auch zu einigen weiteren Chancen kam. So trafen Jöcker und der eingewechselte Björn Unland den Innenpfosten, Nachdem Letzterer dann im Sechzehner gefoult wurde, gelang Schubert kurz vor dem Ende per Elfer der verdiente Ehrentreffer.

Freckenhorst: Hart - Karayez, Jaspert, Kretzer (59. Harbert), Tünte (57. Krolikowski) - Mattews (79. Unland), Schange, Bonin - Jöcker, Schubert, Bahonjic (46. Simon). Tore: 1:0 Castro (3.), 2:0 Bußmann (43.), 3:0 Castro (63.). Bes. Vork.: Rot für Karayaz (grobes Foul, 66.).

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