Fußball: Bezirksliga 7
Aufstellung des TuS Freckenhorst ergibt sich gegen Soest von selbst

Freckenhorst -

Nach der Auftaktniederlage in Drensteinfurt wünscht sich der TuS Freckenhorst im ersten Heimspiel der Saison einen Sieg. Doch der Gegner ist alles andere als von Pappe.

Samstag, 17.08.2019, 08:20 Uhr aktualisiert: 18.08.2019, 19:06 Uhr
Pierre Jöcker (rechts im Spiel gegen Drensteinfurt) konnte in dieser Woche nicht trainieren. Der Einsatz des Torjägers im Heimspiel gegen Westfalia Soest ist daher ungewiss.
Pierre Jöcker (rechts im Spiel gegen Drensteinfurt) konnte in dieser Woche nicht trainieren. Der Einsatz des Torjägers im Heimspiel gegen Westfalia Soest ist daher ungewiss. Foto: Ulrich Schaper

Vom zahlenmäßig großen Kader ist derzeit nichts zu sehen. „Beim Abschlusstraining hatte ich am Freitag gerade neun Spieler. Und in den kommen den Wochen sieht die Personallage auch alles andere als rosig aus“, klagt Freckenhorsts Trainer Christian Franz-Pohlmann vor dem ersten Heimspiel der Saison, zu dem am Sonntag um 15 Uhr der TuS Westfalia Soest anreist.

Die Gäste zählen auch in dieser Saison – wie fast immer in der Vergangenheit – zu den Favoriten auf den Titel. Die Mannschaft von Trainer Ibou Mbaye lieferte nicht nur eine torreiche und niederlagenfreie Vorbereitung ab, sondern legte mit dem 4:0-Erfolg über Landesliga-Absteiger Victoria Rietberg auch einen Start nach Maß hin. Nach 20 Minuten war die Begegnung beim Stande von 3:0 bereits entschieden.

„Große Herausforderung“

Unter den Zuschauern war auch Franz-Pohlmann, der den Gegner als junge, gierige Mannschaft mit einem schnellen Umschaltspiel beschreibt: „Sie sind zudem taktisch bestens ausgebildet. Ich gehe davon aus, dass diese Truppe ganz oben mitspielt.“ Er sieht seine personell so gebeutelte Elf in der Rolle des Außenseiters, der nicht chancenlos ist: „Das ist eine große Herausforderung für uns, die wir gerne annehmen.“

Die Freckenhorster erwischten bekanntlich keinen Start nach Maß, sie verloren mit 1:3 in Drensteinfurt. Sie hielten das Kreisderby völlig offen, ließen aber bei der Chancenauswertung einige Wünsche offen – anders als Drensteinfurt. „Die Jungs haben bestens mitgehalten, auch in Unterzahl. Ich hoffe, dass wir an diese Leistung anknüpfen und Soest Paroli bieten können.“

Karayaz fehlt vier Wochen

Gegenüber der Vorwoche fällt in jedem Fall Jaron Karayaz aus, der nach seiner roten Karte für vier Wochen aussetzen muss. Zudem sind derzeit mit Keeper Jan-Philip Hart, Dennis Bonin und Pierre Jöcker drei Akteure krank oder angeschlagen, deren Einsatz ungewiss ist. „Da wir ohnehin etliche Verletzte, Kranke und Urlauber haben, sieht die Lage derzeit ziemlich bedenklich aus“, stöhnt Franz-Pohlmann.

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