Fußball: Bezirksliga 7
TuS Freckenhorst ringt Westfalia Soest mit 2:1 nieder

Freckenhorst -

Das war verdient: Der TuS Freckenhorst freute sich über den hart erkämpften 2:1-Sieg gegen starke Soester. Doch es gab auch einen Wermutstopfen – genauer gesagt zwei.

Sonntag, 18.08.2019, 19:06 Uhr aktualisiert: 19.08.2019, 16:20 Uhr
Ständiger Gefahrenherd und Matchwinner des TuS Freckenhorst: Pierre Jöcker markierte das siegbringende Tor zum 2:1 gegen den TuS Westfalia Soest.
Ständiger Gefahrenherd und Matchwinner des TuS Freckenhorst: Pierre Jöcker markierte das siegbringende Tor zum 2:1 gegen den TuS Westfalia Soest. Foto: Heinz Schwackenberg

Die Fitness gab den Ausschlag zu Gunsten des TuS Freckenhorst. In einem Bezirksliga-Match auf gutem Niveau rang er den TuS Westfalia Soest mit 2:1 (0:1) nieder und bejubelte den ersten Dreier der neuen Saison – und unterstrich eindrucksvoll, dass mit ihm zu rechnen ist.

Drei Tiefschläge

Dabei mussten die Gastgeber im ersten Spielabschnitt gleich drei Tiefschläge einstecken. Bereits nach einer Viertelstunde musste Rouven Tünte bei seinem Debüt im TuS-Trikot wegen einer aufgebrochenen Adduktoren-Verletzung von Feld, fünf Minuten vor dem Abpfiff Dennis Bonin mit einer Knieverletzung. Und zwischendurch hatten sie noch ein Gegentor kassiert.

„Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass wir die Soester packen können, wenn wir nur genug Druck ausüben. Und so ist es dann ja auch gekommen“, freute sich Freckenhorsts Trainer Christian Franz-Pohlmann hinterher.

Drei dicke Chancen

Dabei hatten die ganz in Schwarz angetretenen Gastgeber selbst das erste Tor machen müssen, denn sie ließen gleich drei dicke Möglichkeiten aus. Pierre Jöcker (6. + 25.) sowie Rouven Tünte (13.) scheiterten entweder an Soests starkem Keeper Lukas Kasparek oder zielten knapp am Tor vorbei.

Besser machten es dagegen die spielstarken Westfalen, die ihrer erste dicke Gelegenheit gleich nutzten. Der schnelle Niklas Topp lief in der 28. Minute auf der linken Seite Max Kretzer davon und bediente Luke Neitzner maßgerecht, so dass dieser aus sieben Metern nur noch einschieben musste.

Starke Vorstellung belohnt

Doch die Freckenhorster ließen sich von diesen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen und zeigen im zweiten Abschnitt vor allem in kämpferischer Hinsicht eine bärenstarke Vorstellung. Sie kauften den Gästen mit zunehmender Dauer den Schneid ab und setzten sie unter Druck. Die Belohnung ließ nicht auf sich warten. 60 Sekunden nach einer dicken Doppelchance der Soester verwertete Stan Schubert einen Pass von Kretzer in die Spitze geschickt zum 1:1 (52.), eine Viertelstunde vor dem Ende gelang Jöcker mit einem Volleyschuss aus sechs Metern der verdiente Siegtreffer.

Konterchancen ausgelassen

Während den Soestern sichtlich die Luft ausging, bestimmten die Hausherren weiterhin das Spiel und erarbeiteten sich jede Menge Konterchancen, die sie jedoch allesamt kläglich vergeben. Bestraft wurden sie dafür jedoch nicht, denn es blieb beim 2:1.

„Meine Mannschaft hat alles gegeben, gegen einen starken Gegner eine tolle Leistung gezeigt und Moral bewiesen“, lobte Franz-Pohlmann seine Truppe.

Freckenhorst: Hart - Kretzer, Jaspert, Simon, F. Tünte - Mattews, Bonin (41. Bahonjic), Schange - Jöcker, R. Tünte (15. Krolikowski, 57. Harbert), Schubert. Tore: 0:1 Neitzner (28.), 1:1 Schubert (52.), 2:1 Jöcker (75.).

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