Fußball: 3. Runde Kreispokal
Freckenhorst kickt FCG mit 3:2 weg

Freckenhorst -

Gelegentlich zeigt der vielbeschworene Fußballgott doch Gerechtigkeitssinn. Diese Erfahrung hat gestern Abend der TUS Freckenhorst im Kreispokal-Achtelfinale gemacht. Der Bezirksligist marginalisierte den Zwei-Klassen-Unterschied gegen den 1. FC Gievenbeck und warf den Favoriten aus dem Wettbewerb.

Freitag, 18.10.2019, 09:48 Uhr aktualisiert: 20.10.2019, 19:56 Uhr
Julius Meibeck (l.) und der TuS Freckenhorst warfen den Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck am Donnerstagabend sensationell aus dem Kreispokal-Wettbewerb.
Julius Meibeck (l.) und der TuS Freckenhorst warfen den Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck am Donnerstagabend sensationell aus dem Kreispokal-Wettbewerb. Foto: Brandt

Da in der regulären Spielzeit kein Treffer gefallen war, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Dort avancierte Jan-Philipp Hart zum Sieggaranten. Der TUS-Torhüter parierte zwei Strafstöße, ein Gievenbecker schoss außerdem vorbei. Hart trat auch selbst als Schütze an, scheiterte aber an Nico Eschhaus. Stan Schubert traf zudem den Außenpfosten. David Krolikowski, Nermin Bahonjic und Pierre Jöcker verwandelten zum finalen 3:2-Sieg.

Überraschend ist sicher, dass die Freckenhorster nicht etwa glücklich, sondern verdient in die nächste Runde einzogen. Das sah auch Trainer Christian Franz-Pohlmann so und sprach seinen Schützlingen ein großes Lob aus: „Wir haben gegen ein Team, das in der Westfalenliga das Momentum auf seiner Seite hat, nicht nur spielerisch überzeugt, man hat auch gesehen, dass bei uns eine Mannschaft auf dem Platz stand.“

Der Außenseiter hatte die Mehrzahl an hochkarätigen Torchancen und hätte es verdient gehabt, schon nach der regulären Spielzeit als Sieger das Feld zu verlassen. Wenn man dem Gastgeber einen Vorwurf machen konnte, dann den, dass er die Möglichkeiten nicht nutzte. Jöcker verschoss in der 70. Minute einen Strafstoß, den er selbst herausgeholt hatte. „Übeltäter“ Eschhaus parierte diesen ebenso wie den Nachschuss von Bahonjic. In der 81. Minute vergab Schubert eine weitere Hundertprozentige. Die Domstädter kamen nur in der absoluten Schlussphase zu Möglichkeiten. Hart und der Fußballgott hatten aber etwas gegen einen Treffer. Er wäre schlichtweg nicht verdient gewesen.

TUS: Hart, Karayaz, Kretzer, Jaspert, Lange, Krolikowski, Meibeck (58. Schubert), F. Tünte, Schange, Bahonjic, Jöcker Simon Brandt

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