Fußball: Bezirksliga
TuS Freckenhorst lange in Unterzahl, aber doch überlegen

freckenhorst -

Der TuS Freckenhorst ist widerstandsfähig. Weder die Witterungsbedingungen, noch ein Rückstand oder die fast 45-minütige Unterzahl machte der Elf etwas aus. Fünf Tore waren das richtige Gegenmittel.

Sonntag, 20.10.2019, 19:56 Uhr
Erst getroffen, dann geflogen: Tobias Lange (l.) markierte für den TuS Freckenhorst zunächst den 1:1-Ausgleich, musste dann aber kurz vor der Halbzeitpause nach einer Notbremse per Feldverweis vom Platz.
Erst getroffen, dann geflogen: Tobias Lange (l.) markierte für den TuS Freckenhorst zunächst den 1:1-Ausgleich, musste dann aber kurz vor der Halbzeitpause nach einer Notbremse per Feldverweis vom Platz. Foto: Havelt

Der Lauf des TuS Freckenhorst geht weiter. Mit 5:2 (2:2) bezwangen die Bezirksliga-Fußballer vom Feidiek den SC Sönnern und kletterten auf Platz vier der Tabelle, obwohl die Gastgeber die komplette zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten mussten.

Tobias Lange hatte Sekunden vor der Pause nach einer Notbremse im Strafraum die Rote Karte gesehen. Er berührte den Gegner zwar nur leicht am Fuß, da er aber keine Chance hatte, den Ball zu spielen, war der Platzverweis die laut Regelwerk zwingende Folge. Den Elfmeter verwandelten die Gäste zum 2:2.

Sönnern hatte zudem einen Start nach Maß und erzielte bereits nach 45 Sekunden das 0:1. Die Hausherren waren allerdings nicht geschockt, pressten früh und spielten zügig mit viel Druck nach vorne. Nach einem Freistoß von Philip Schange köpfte Lange das 1:1 (13.) und Julius Meibeck vollendete in der 18. Minute aus acht Metern zum 2:1. Und hätte Nermin Bahonjic seine beiden glasklaren Chancen nicht jeweils am Tor vorbeigeschoben (28., 41.), wäre es wohl gar nicht mehr spannend geworden.

Dezimiert, aber torhungrig

Die Unterzahl war den Hausherren allerdings im zweiten Spielabschnitt nicht anzumerken. Sie spielten weiter entschlossen auf Sieg. Pierre Jöcker markierte in der 59. Minute das 3:2. In der Schlussphase konterte der TuS zudem erfolgreich und machte wieder durch Jöcker (88.) und Stan Schubert (90.) zum 5:2 alles klar.

„Die Unterzahl war bei uns kein Thema. Wichtig war, dass wir so weitergemacht haben, wie vor dem Platzverweis“, sagte Trainer Christian Franz-Pohlmann. „Wir wussten, dass wir die Physis haben und haben auch mit zehn Mann vorne weiter gepresst.“ Zudem stand seine Elf, in Hälfte zwei mit Dennis Bonin in der Innenverteidigung, hinten meist sicher.

TuS: Hart – Karayaz, Kretzer, Jaspert, Lange, F. Tünte (67. Harbert), Schange (67. Saygili), Bahonjic (46. Schubert), Meibeck, Krolikowski (46. Bonin), Jöcker

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