Fußball: Bezirksliga
Bange Minuten für den TuS Freckenhorst beim Vorletzten

Freckenhorst -

Als BW Sünninghausen in der 78. Minute den 2:3-Anschlusstreffer erzielte, musste der TuS Freckenhorst doch noch um den Sieg bangen. Zwölf Minuten später konnten die Gäste erleichtert aufatmen. Für den Trainer zählten in der Partie beim Kellerkind nur die Punkte.

Montag, 28.10.2019, 10:26 Uhr
Julius Meibeck (l.) und der TuS Freckenhorst setzten sich bei Stefan Nauert und BW Sünninghausen mit 3:2 durch.
Julius Meibeck (l.) und der TuS Freckenhorst setzten sich bei Stefan Nauert und BW Sünninghausen mit 3:2 durch. Foto: Wegener

„Wir haben uns sehr gut präsentiert. Das Ergebnis ist enttäuschend, aber darauf können wir aufbauen“, befand Trainer Fabio Casu . Gerade hatte sein BW Sünninghausen mit 2:3 (1:1) gegen den TuS Freckenhorst verloren.

Abgesehen von einer BW-Chance, als Felix Bluschke den Ball letztlich doch weit neben das leere TUS-Tor setzte (9.), hatten die Gäste das Spiel unter Kontrolle. Rouven Tünte nutzte einen Foulelfmeter im Nachschuss zum 0:1 (31.), Sünninghausen konterte durch Oliver Lindemann, der in der Mitte völlig unbedrängt abschließen durfte (40.). „Da waren wir nicht hellwach. Das haben wir schlecht verteidigt“, kommentierte TuS-Trainer Christian Franz-Pohlmann.

Nach dem Seitenwechsel stand Freckenhorst vor der erneuten Führung, doch David Krolikowski, Pierre Jöcker (beide 53.) und Mark Harbert (59.) scheiterten am guten Dominik Schröer. Zwischenzeitlich hätte Sünninghausen aber durchaus einen Elfmeter zugesprochen bekommen können (55.). Beim 1:2 durch Stan Schuberts abgefälschten Distanzschuss hatten die Gäste etwas Glück (62.), schienen aber nach Dennis Bonins 1:3 die Vorentscheidung herbeigeführt zu haben (73.). Doch die wackeren Gastgeber kämpften sich wieder heran, Luis Gellermann ließ die Blau-Weißen mit seinem 2:3-Anschlusstreffer hoffen (78.). In der Schlussphase versuchte Sünninghausen alles für den Ausgleich, doch der TUS stand hinten sicher. Einzig Berkay Sahin hatte Sekunden vor Abpfiff noch eine passable Ausgleichschance.

„Der Sieg ist verdient, weil wir mehr für das Spiel getan haben. Dass die Schlussphase bei einem 2:3 noch hitzig wird, ist völlig normal. Wir haben es unnötig spannend gemacht, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Für uns war wichtig, die drei Punkte mitzunehmen, alles andere ist völlig egal“, sagte Franz-Pohlmann. „Wir haben gut dagegengehalten, das hat mich gefreut. Dafür hätten die Jungs heute einen Punkt verdient gehabt. Natürlich war Freckenhorst spielerisch besser, aber das war vorher klar“, so Casu.

Freckenhorst: Hart, Karayaz, Kretzer, Jasper, Bonin, Bahonjic (46. Krolikowski), Meibeck (46. Mersmann), Harbert, Schubert (79. Kortenjann), Rouven Tünte, Jöcker

Tore: 0:1 Tünte (31.), 1:1 Lindemann (40.), 1:2 Schubert (62.), 1:3 Bonin (73.), 2:3 Gellermann (78.)

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