Fußball: Kreisliga A1
SC Hoetmar wie ein Absteiger – 1:5 beim SC DJK Everswinkel

EVerswinkel -

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der SC DJK Everswinkel hat das Derby gegen den SC Hoetmar deutlich mit 5:1 für sich entschieden, seine Sieglosserie beendet und die Rote Laterne an den Nachbarn abgetreten.

Montag, 11.11.2019, 06:00 Uhr
Befreiungsschlag: Robin Serries (l.) und der SC DJK Everswinkel gaben die Rote Laterne durch den 5:1-Erfolg über Steffen Neite und den SC Hoetmar an den Kontrahenten ab.
Befreiungsschlag: Robin Serries (l.) und der SC DJK Everswinkel gaben die Rote Laterne durch den 5:1-Erfolg über Steffen Neite und den SC Hoetmar an den Kontrahenten ab. Foto: Simon Brandt

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der SC DJK Everswinkel hat das zum Kellerduell mutierte Derby gegen den SC Hoetmar deutlich mit 5:1 (3:1) für sich entschieden, seine zwölf Spiele währende Sieglosserie beendet und die Rote Laterne der Fußball-Kreisliga A 1 an den Nachbarn abgetreten.

Daniel Averbeck war nach der erschreckend schwachen Darbietung seiner Hoetmarer Mannschaft bedient. „Everswinkel hat das gezeigt, was es in so einem Spiel braucht: Wille, Leidenschaft, Kampf. Bei uns hat das komplett gefehlt. Deshalb hat Everswinkel auch in der Höhe verdient gewonnen“, wurde der SCH-Trainer deutlich.

Das Unheil begann für die Gäste schon in der 8. Minute. Das Everswinkeler Pressing führte zu einem Ballverlust, den Mirco Hentschel zur Führung für die Hausherren ausnutzte. Vier Minuten später lag das Spielgerät erneut im Hoetmarer Kasten. Nach einem langen Ball überwand Mentor Rama Torwart Yunus Saltabas per Heber und markierte das 2:0. Schlimmer hätte die Begegnung für Hoetmar kaum beginnen können.

Besserung stellte sich nur kurzzeitig ein. Etwas mehr als eine halbe Stunde war absolviert, da bezwang Eugen Migov den nicht ganz schuldlosen Tim Lemke mit einem Freistoß. Averbeck und sein Trainerpartner Slawa Bodnar hofften wie auch die Hoetmarer Zuschauer auf eine Wende. Die Hoffnung erhielt unmittelbar vor dem Pausenpfiff einen herben Dämpfer. Wiederum traf Rama per Heber. Das Tor war quasi eine Kopie des ersten Treffers.

Wer an eine Hoetmarer Aufholjagd im zweiten Durchgang geglaubt hatte, sah sich schon bald getäuscht. Man muss schonungslos feststellen: Der SCH spielte wie ein Absteiger. Nach einer knappen Stunde Spielzeit erhöhte Johanens Lau für Everswinkel mit einem sehenswerten Schuss auf 4:1. Die Partie war entschieden. In der Nachspielzeit setzte Robert Wopke den Schlusspunkt und machte die Hoetmarer Abreibung perfekt.

„Wir waren schon in den vergangenen Wochen besser als die Ergebnisse, aber jetzt hat auch das zum Glück endlich gestimmt. Die Mannschaft hat Potenzial und gehört nicht in den Keller“, kommentierte SC-Trainer Denis Brandt.

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