Fußball-Kreispokal: Halbfinale der Junioren
Surmann hisst die weiße Fahne: Warendorfs U19 hat keine Ambitionen

Warendorf -

Am Samstag geht es für die A-Junioren der Warendorfer SU bei Westfalia Kinderhaus um den Einzug ins Kreispokal-Endspiel. Trainer Gregor Surmann juckt das wenig. Er hat die Partie schon im Vorfeld abgeschenkt.

Donnerstag, 14.11.2019, 18:06 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 16:20 Uhr
Franziska Ix (links) und die U 17 der WSU verabschiedeten sich trotz ihrer Stellung als Topfavorit auf den Titel nach einer 1:2-Heimschlappe gegen Westfalia Kinderhaus aus dem Kreispokal.
Franziska Ix (links) und die U 17 der WSU verabschiedeten sich trotz ihrer Stellung als Topfavorit auf den Titel nach einer 1:2-Heimschlappe gegen Westfalia Kinderhaus aus dem Kreispokal. Foto: Simon Brandt

Für zwei Nachwuchsteams der Warendorfer Sportunion geht es am Samstag um den Einzug in das Finale des Fußball-Kreispokals. Überraschend verpasst haben eben das die U17-Juniorinnen, die als Topfavoritinnen galten.

U17 WSU - W. Kinderhaus 1:2

„Wir sind nicht an unser spielerisches Leistungsvermögen rangekommen. Kinderhaus war bis in die Fußspitzen motiviert. Die zehn Prozent, die uns gefehlt haben, hat der Gegner drauf gepackt“, schilderte WSU-Trainer Marcus Toffel nach dem Aus gegen den Kreisligisten. Schon in der 7. Minute gerieten die Emsstädterinnen in Rückstand, in der 53. Minute folgte das 0:2. Nun schien der Westfalenliga-Zweite bei der Ehre gepackt. Fünf Minuten später verkürzte Greta Pauli. Der Titelverteidiger versuchte nun alles und hatte auch Chancen auf die Verlängerung, doch es fiel kein Tor mehr.

WSU U17: Jürgenschellert, Klein, R. Handmann, Decker, E. Pauli, Albers, Mertens, G. Pauli, Deipenwisch, Rodefeld, Ix - Einwechslungen: Bußmann, Youssef, Habib, M. Handmann

VfL Senden - WSU U19

Dass der Pokalwettbewerb ihn nicht interessiert, daraus macht Trainer Gregor Surmann keinen Hehl. Daran ändert auch nichts, dass es am Samstag (14 Uhr) gegen einen Bezirksliga-Rivalen um den Aufstieg geht. Von Augenhöhe ist laut Surmann keine Spur. Gern hätte er die Partie verlegt, doch Senden wollte nicht. Max Schuler und Leon Kordina sind privat verhindert, Noel Gryczka und Keno Lubeseder angeschlagen. Surmann hisst quasi die Weiße Fahne. „Soll Senden glücklich sein mit dem Finaleinzug“, sagt er und will den Akteuren aus der zweiten Reihe eine Bewährungschance zu geben. „Wir wollen uns nicht abschießen lassen.“ Eine Chance auf den Pokalsieg sieht er ohnehin nicht – als zu stark schätzt er die im anderen Halbfinale aktiven Gievenbecker ein.

Westf. Kinderhaus - WSU U15

Dass die Domstädter wie bei der U 17 zum Stolperstein auf dem Weg ins Endspiel werden, wollen die C-Junioren der WSU am Samstag (11 Uhr) unbedingt verhindern. Einfach wird es für den favorisierten Bezirksligisten aber wohl nicht, haben sich die Gastgeber aus Kinderhaus doch ungeschlagen für die Leistungsliga qualifiziert.

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