Handball: Bezirksliga
Schlussphase ist der Maßstab

Everswinkel -

Die Männer des SC DJK Everswinkel sind für das Spitzenspiel bei Arminia Ochtrup gerüstet. Daran ließen die Spieler von Trainer Thomas Steinhoff keine Zweifel. Auch wenn der Coach beim 33:22 gegen den TuS Recke das eine oder andere Haar in der Suppe fand.

Montag, 09.12.2019, 18:22 Uhr
Kraftvoll und entschlossen: Raphael Wierbrügge tankt sich am Kreis durch und erzielt eines seiner vier Tore.
Kraftvoll und entschlossen: Raphael Wierbrügge tankt sich am Kreis durch und erzielt eines seiner vier Tore. Foto: R. Penno

Vor dem Spitzenspiel in Ochtrup haben die Bezirksliga-Handballer des SC DJK Everswinkel klare Kante gezeigt: Gegen den TuS Recke gab es einen 33:22 (16:11)-Erfolg. Gleichzeitig verlor Arminia Ochtrup bei Sparta Münster (28:33).

„Nach oben haben wir noch Luft“, stellte Thomas Steinhoff fest. „Gegen Ochtrup müssen wir ganz anders auftreten“, forderte der DJK-Trainer nach dem Kantersieg gegen Recke. Denn wenn auch das Ergebnis passte und Steinhoff am Ende zufrieden war, es war doch noch Sand im Getriebe. Da waren so ein paar Dinge, die Thomas Steinhoff vor allem in der ersten Halbzeit nicht gefallen hatten. „Und dann nimmt das eben so seinen Lauf“, so Steinhoff.

Mit viel Schwung in den zweiten Durchgang

Der SC DJK hatte seinen Gegner schnell unter Druck gesetzt, 4:1 stand es nach drei Minuten. In der Abwehr ließen sie aber noch zu viel zu und plötzlich war der TuS Recke beim 7:7 (14.) wieder da. Nach 20 Minuten waren die Gastgeber wieder obenauf und erarbeiten sich bis zur Pause eine klare Führung. Diesen Schwung nahm der SC DJK mit in den zweiten Durchgang und war nun auch in der Abwehr aggressiver, ließ den TuS laufen und nutzte deren Fehler.

In Ochtrup sollten wir so auftreten, wie heute in den letzten 20 Minuten.

Trainer Thomas Steinhoff

Allmählich wurde Abstand größer, und als Recke beim 23:19 (49.) noch einmal so etwas wie Morgenluft schnupperte, antwortete der SC DJK eiskalt und stellte den alten Abstand wieder her. Und in den letzten zehn Minuten ging es ganz schnell: Marvin Schänzer eröffnete mit zwei Treffern den Endspurt, in fünf Minuten war das Ergebnis auf zehn Tore Vorsprung gestellt. Zwei Gegentreffer ließen die Hausherren in der Schlussphase noch zu. „Zum Schluss haben wir noch den Spaß am Handball gefunden“, formulierte es Steinhoff auf seine Art. Auch wenn sein Team die Partie im Griff hatte. Aber da war schon dieses nächste Spiel im Hinterkopf: „In Ochtrup sollten wir so auftreten wie heute in den letzten 20 Minuten. Da haben wir gebrannt.“

Tore: Loick-Feidieker (7), N. Brochtrup (5), Schänzer (5), Kleibolt (4/1), Wierbrügge, Sieling (je 4), Götz (3), Homann (2), Hillebrand (1), Kruse (je 1)

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