Volleyball: Landesliga
Tabellenführer unter Druck - SG Everswinkel/Sendenhorst siegt nur 3:2

Everswinkel -

Die erste Volleyball-Herrenmannschaft der SG Everswinkel/Sendenhorst bleibt ihrer Linie treu: Nach dem souveränen Drei-Satz-Erfolg im Spitzenspiel gegen Gronau, kehrte die Mannschaft von Trainer Raphael Klaes wieder in ihren Fünf-Satz-Rhythmus zurück. Dadurch rückt ihr der Verfolger auf die Pelle.

Dienstag, 14.01.2020, 16:34 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 16:56 Uhr

Die erste Volleyball-Herrenmannschaft der SG Everswinkel/Sendenhorst bleibt ihrer Linie treu: Nach dem souveränen Drei-Satz-Erfolg im Spitzenspiel gegen Gronau, kehrte die Mannschaft von Trainer Raphael Klaes wieder in ihren Fünf-Satz-Rhythmus zurück. Der 3:2 (23:25, 25:17, 19:25, 25:22, 15.13)-Sieg gegen TSC Gievenbeck III war der sechste Tie-Break-Sieg im neunten Spiel. Am Ende der Hinrunde bleibt das Team als Spitzenreiter immer noch ungeschlagen.

Dabei erreichte den Tross bereits am Tag vor der Auswärtsfahrt eine Hiobsbotschaft. Zuspieler Lukas Tepe teilte mit, dass er wegen eines Meniskus-Risses wohl bis zum Ende der Saison ausfallen werde. Da die Sendenhorster auf der Zuspielposition keinen Ersatz haben, musste Libero Stephan Klaes – der früher allerdings lange Zeit auch als Zuspieler agierte – einspringen. Und auch Angreifer Stephan Kruppke meldete sich kurzfristig mit einer Mandelentzündung ab, zudem fuhr Außenangreifer Tim Hoger erkältet mit. Die Vorzeichen standen also schlecht.

Zu Gute kam dem Spitzenreiter allerdings, dass die sehr junge TSC-Mannschaft ihre Vorteile nicht zu Nutzen wusste. Immer wieder landeten Angriffsversuche der Gastgeber im SG-Block – für die Klaes-Sechs boten sich zahlreiche Gelegenheiten, zurück in die Partie zu kommen.

„Das war ein hässlicher Sieg. Auch mit dieser Aufstellung hätte das kein Tie-Break werden müssen. An ein unschöneres Spiel kann ich mich nicht erinnern”, kommentierte der neue Zuspieler Stephan Klaes das Ergebnis selbstkritisch. Da Verfolger Epe mit 3:1 gegen die SG Volleys Marl gewann, rückt die Westfalia bis auf einen Punkt auf Everswinkel/Sendenhorst heran.

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