Fußball: Kreisliga A1
Warendorfer Abschlusspech kostet den Sieg

Warendorf -

Die Warendorfer SU II fällt in der Tabelle der Kreisliga A1 zurück. Gegen den SC Hoetmar setzte es im Derby eine unnötige 0:1 (0:0)-Pleite.

Sonntag, 18.10.2020, 21:14 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 17:44 Uhr
Warendorfs Tobias Steiner (Mitte) wurde hier von den Hoetmarern Riko Nonhoff (l.) und Jonas Wiesner gestoppt.
Warendorfs Tobias Steiner (Mitte) wurde hier von den Hoetmarern Riko Nonhoff (l.) und Jonas Wiesner gestoppt. Foto: Havelt

Unnötig vor allem deshalb, weil man vor der Pause die Partie schon für sich hätte entscheiden müssen. Aber Alen Fehratovic scheiterte zweimal an Torsteher Yunus Saltabas. Zuerst parierte er einen Kopfball aus fünf Metern per Fußabwehr nach einer Ecke von Stefan Schmidt (8.), danach einen Schuss aus zehn Metern (37.). Zudem vergab Niklas Böckenkötter eine Doppelchance direkt vor dem Pausenpfiff.

„Die Möglichkeiten mussten wir nutzen. Dann wäre das Spiel entschieden gewesen. In der ersten Halbzeit war das alles noch okay, aber im zweiten Durchgang haben wir schwach gespielt und kaum noch Möglichkeiten gehabt“, sagte ein enttäuschter WSU-Trainer Axel Theres.

Die Gäste kamen besser aus der Kabine und trafen nach schöner Vorarbeit von Luis Kortenjann über die rechte Seite nach einem Konter. Oliver Kwiaton hielt den Schlappen hin und vom Innenpfosten ging der Ball ins Tor (51.).

Die WSU erhöhte zwar den Druck, nach einer gelb-roten Karte gegen Jesse Große-Frie agierte sie in Überzahl, Möglichkeiten sprangen aber nicht dabei heraus. Lediglich Halbchancen durch Marco Strothoff, Patrick Gangolf und wieder Fehratovic (88.) waren die Ausbeute.

Die Gäste blieben über Konter gefährlicher. Christoph Schmiebusch (55.) sowie Adrian Kardas vergaben aber in aussichtsreicher Position (89.). Außerdem vergaben sie eine Konterchance, als Kardas den Ball dem im Abseits stehenden Riko Nonhoff überließ anstatt selber zu schießen (79.).

„Der Sieg war irgendwie glücklich aber andererseits auch verdient. Die Jungs haben sehr engagiert gespielt, der Dreier war für uns wichtig“, fand SCH-Trainer Dennis Herrmann, dessen Team in der Tabelle wieder Anschluss gefunden hat.

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