Corona im Handball
Aktuell können Teams aus Risikogebieten entscheiden

Warendorf -

Derzeit können die Mannschaften unter dem Dach des Handball-Verbandes (HV) Westfalen noch selbst entscheiden, ob sie zu Spielen in ein sogenanntes „Risikogebiet“ oder aus einem „Risikogebiet“ heraus fahren wollen. Das kann sich vielleicht ändern.

Freitag, 23.10.2020, 10:58 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 19:16 Uhr
Foto: Johannes Oetz
Foto: Johannes Oetz

Sollten sich die Teams entscheiden, nicht gegen Tams aus „Risikogebieten“ zu spielen, wird das derzeit sowohl sportlich als auch finanziell noch ohne Folgen bleiben.

Diese Regelung veröffentlichte der HV Westfalen am Mittwoch auf seiner Internetseite: „Der HV hat entschieden, an der bisherigen Praxis der ersten Spieltage festzuhalten: die Spiele werden wie geplant ausgetragen. Sofern es sich um Spiele in einem sogenannten „Risikogebiet“ bzw. gegen Mannschaften aus einem „Risikogebiet“ handelt, ist eine Verlegung möglich. Sofern es in einer Mannschaft bzw. im engen Umfeld entsprechende positive Coronafälle gibt, kann das Spiel ebenfalls verlegt werden. Beides wurde kostenfrei und unbürokratisch bereits an den ersten beiden Spieltagen so praktiziert.“

Und weiter wird ausgeführt: „Die Experten in den Gesundheits- bzw. Ordnungsämtern der betroffenen Kreise und Städte, deren Inzidenzwerte über den vorgegebenen Schwellwerten liegen, sehen keinerlei Einschränkungsbedarf bei der Ausübung unseres Sportes.“ So lautete der Standpunkt auch noch am Donnerstag. Es kann sich an dieser Regelung allerdings täglich etwas ändern. Daher will der Handballverband eventuell am heutigen Freitag eine Entscheidung treffen, ob der Spielbetrieb wie bisher weitergeführt oder vorerst bis Jahresende komplett ausgesetzt wird.

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