Fußball: Kreisliga A 1
Beelen entführt drei Punkte aus Hoetmar

Hoetmar -

Das hatte sich der SC Hoetmar ganz anders vorgestellt. Aber gegen BW Beelen setzte es eine 3:5 (2:2)-Heimniederlage.

Sonntag, 25.10.2020, 21:23 Uhr
Riko Nonhoff (vorne) und der SC Hoetmar zogen gestern gegen Matthias Zegota und BW Beelen den Kürzeren.
Riko Nonhoff (vorne) und der SC Hoetmar zogen gestern gegen Matthias Zegota und BW Beelen den Kürzeren. Foto: Penno

Die Blau-Weißen zeigten letzten Endes den größern Willen, ohne dabei spielerisch zu überzeugen. Damit verlassen die Beelener wieder die Abstiegsränge. Das Spiel begann mit einer starken Phase der Blau-Weißen. Bereits nach fünf Minuten setzte Marco Spliethofe einen Kopfball an die Latte. Dann war es Tim Heukeshofen, der zum 0:1 einnetzte (7.). Einen haltbaren Freistoß schoss er aus 25 Metern in die Maschen. Nur kurz später vertändelte Jonas Wiesner einen Ball in der Abwehr. Mohamed Mara bedankte sich mit dem 0:2 (11.).

Das war erstmal ein Schock für den SCH , von dem er sich aber schnell erholte. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Leon Staratzke beförderte Niklas Heuer das Spielgerät in die eigenen Maschen (23.). Ein Missverständnis zwischen Torhüter Mike Wiese und einem Verteidiger ermöglichte Luis Kortenjann sogar den Ausgleich (27.). Christoph Schmiebusch hätte noch erhöhen können. Diesmal konnte Wiese aber parieren (31.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

Nach dem Wechsel in einem hektischen Spiel passierte vor den Toren erstmal nichts, bis Mara den Ball auf Kapitän Matthias Zegota ablegte, der aus 22 Metern einfach draufhielt und zum umjubelten Führungstreffer für Blau-Weiß traf (58.).

„Das war absolut verdient, wir waren in allen Belangen die bessere Elf, auch wenn wir fußballerisch keine Bäume ausgerissen haben. Hoetmar hat nach den beiden frühen Treffern aber gut ins Spiel zurückgefunden“, kommentiere BW-Trainer Stefan Bruns das Geschehen.

Der SCH musste jetzt wieder aktiver werden, hatte auch Halbchancen durch Staratzke (65., 68.), ermöglichte Beelen aber den Raum zum Kontern. Den nutzten diese durch Timo Hoffmann zum 2:4 (81.) und Can Bruns zum 2:5 (89.). Maximilian Surmanns Treffer zum 3:5 war nur noch Eregebniskosmetik (90.).

„Die Niederlage war unnötig. Die ersten beiden Treffer durften so nicht fallen. Die Mannschaft hat sich dann zurückgekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so SCH-Trainer Dennis Herrmann.

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