Handball
ASG trägt ein „Geisterspiel“ aus

Ahlen -

Die lokalen Infektionszahlen und die Gegebenheiten in der Friedrich-Ebert-Halle machen eine Austragung der Partie gegen Spenge mit Zuschauern unmöglich.

Dienstag, 27.10.2020, 19:12 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 19:18 Uhr
Leere Ränge hinter Sven Sandbothe. Samstag wird es keine Fans in der Friedrich-Ebert-Halle geben, kündigte der ASG-Pressesprecher an.
Leere Ränge hinter Sven Sandbothe. Samstag wird es keine Fans in der Friedrich-Ebert-Halle geben, kündigte der ASG-Pressesprecher an. Foto: Privat

Der Handball-Drittligist Ahlener SG ist, was die aktuelle Corona-Situation in Ahlen angeht, sehr vorsichtig und umsichtig unterwegs. Aufgrund eines positiven Coronatests im Umfeld des vergangenen Heimspielgegners, LIT Nordhemmern, wurde diese Begegnung nur zwei Stunden vor Spielbeginn noch kurzfristig abgesagt.

Für das kommende Wochenende haben die Ahlener Handballer ebenfalls keine guten Nachrichten für die heimischen Fans: „Wir werden die Partie gegen Spenge am Samstag, 31. Oktober, als Geisterspiel in der Friedrich-Ebert-Halle austragen“, erklärte ASG-Sprecher Sven Sandbothe. „In der aktuellen Situation dürften wir 100 Zuschauer in die Halle lassen. Angesichts der weiterhin hohen lokalen Infektionszahlen wollen wir weder für Zuschauer und Spieler, noch für unsere ehrenamtliche Helfer ein unnötiges Risiko eingehen und haben uns zu diesem Schritt entschieden.“

Auch wenn das Spiel gegen Spenge als Geisterspiel ausgetragen wird, so haben alle Fans die Möglichkeit, die Partie am Samstag per Livestream zu verfolgen. Zusammen mit Sportdeutschland.TV überträgt die ASG live und kommentiert ab 18.50 Uhr unter www.hlz-ahlen.de.

Das Spiel kostet 4,50 Euro und wichtig ist, dass bei der Buchung der Button „Ahlener SG-Einzelticket“ angeklickt wird, denn nur so landen die Einnahmen aus dem Livestream auch bei den heimischen Handballern.

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