Fußball vor 25 Jahren
Als die Warendorfer SU den Landesliga-Aufstieg feierte

Warendorf -

Es war eine dieser Spielzeiten, die eine kleine Ära einleiten sollten, als die Fußballer der Warendorfer Sportunion 1996 – nur ein Jahr nach dem Abstieg – direkt wieder in die Landesliga zurückkehrten, wo sie dann neun Jahre bleiben sollten.

Mittwoch, 06.01.2021, 06:32 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 06:40 Uhr
Ein Vierteljahrhundert ist es her, da gelang den Fußballern der Warendorfer Sportunion der direkte Wiederaufstieg von der Bezirks- in die Landesliga. Am Ende der Saison 1995/96 hatten die Emsstädter beeindruckende 13 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Victoria Clarholz. Zu sehen ist hier die Meister-Mannschaft mit (h. v. l.) Betreuer Heiko Bernsmann, Damir Ibrahimovic, Sven Frommer, Frank Averesch, Ralf Sennhenn, Olaf Raguse, Jens Wittenberg, Arne Wittenberg, Dirk Holtkötter, Trainer Ludwig Grove, (v. v. l.) Lars Hansen, Andreas Bruns, Markus Florien, Carsten Schlieker, Michael Kintrup, Markus Buchwald, Peter Trabold und Maik Barkey.
Ein Vierteljahrhundert ist es her, da gelang den Fußballern der Warendorfer Sportunion der direkte Wiederaufstieg von der Bezirks- in die Landesliga. Am Ende der Saison 1995/96 hatten die Emsstädter beeindruckende 13 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Victoria Clarholz. Zu sehen ist hier die Meister-Mannschaft mit (h. v. l.) Betreuer Heiko Bernsmann, Damir Ibrahimovic, Sven Frommer, Frank Averesch, Ralf Sennhenn, Olaf Raguse, Jens Wittenberg, Arne Wittenberg, Dirk Holtkötter, Trainer Ludwig Grove, (v. v. l.) Lars Hansen, Andreas Bruns, Markus Florien, Carsten Schlieker, Michael Kintrup, Markus Buchwald, Peter Trabold und Maik Barkey. Foto: Archiv

Die Saison davor war ganz bitter für die so ambitionierte WSU gewesen. Allerdings bügelten die Akteure ihren Patzer innerhalb von nur einer Saison wieder aus. 1996 wurden die Emsstädter souveräner Bezirksliga-Meister und hatten dabei am Ende satte 13 Punkte Vorsprung auf Victoria Clarholz.

Einer, der maßgeblich zum Erfolg beitrug, war Ralf Sennhenn . Ein echtes Urgestein der WSU, das den Verein nie wechselte, von der Jugend bis zu den Senioren immer in der ersten Elf kickte und direkt im Anschluss an seine aktive Laufbahn auch noch vier Jahre als Trainer des Teams fungierte. Derzeit ist Sennhenn der Sportliche Leiter der Senioren-Kicker.

Das war eine richtig schöne Zeit mit einer richtig guten Mannschaft

Ralf Sennhenn

„Das war eine richtig schöne Zeit mit einer richtig guten Mannschaft“, erinnert sich Sennhenn, der als Spieler zwei Abstiege sowie drei Aufstiege mitmachte, seine WSU noch vier Jahre als Trainer in der Landesliga hielt und dann zurücktrat.

Sennhenn war damals der Leitwolf im Team, beeindruckte stets mit vorbildlicher Einstellung und Leidenschaft zum Fußball. Der Defensiv-Akteur zählte zwar nie zu den Edeltechnikern, galt in puncto Einsatzwillen aber immer als der Vorzeige-Fußballer.

Zusammen mit einer bärenstarken Defensive um Markus Florien, Peter Trabold oder Dirk Holtkötter sowie einer torgefährlichen Offensive um Lars Hansen, Damir Ibrahimovic und Mittelstürmer Jens Wittenberg war die WSU seinerzeit in der Bezirksliga einfach zu stark für die gesammelte Konkurrenz.

Nun, 25 Jahre später, sieht das ganz anders aus. Der damals abgeschlagene Zweite aus Clarholz spielt heute in der Oberliga, Warendorf nur noch in der Kreisliga. Jetzt kämpft die WSU um die Rückkehr in die Bezirksliga. Ob es irgendwann noch weiter nach oben gehen kann, wird die Zukunft zeigen.

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