Fußball: Regionalliga West
TuS Freckenhorst bejubelt Transfercoup: Sven Höveler kommt von RW Ahlen

Freckenhorst -

Sven Höveler hat überraschend seinen Vertrag beim RW Ahlen aufgelöst. Der 28-jährige Innenverteidiger wechselt vom Regionalligisten zum Bezirksligisten TuS Freckenhorst. Der freut sich wie Bolle über diesen Transfer – und hat Höveler eine wichtige Rolle zugedacht.

Donnerstag, 14.01.2021, 17:16 Uhr
Der 28-jährige Innenverteidiger Sven Höveler hat sich dem Fußball-Bezirksligisten TuS Freckenhorst angeschlossen.
Der 28-jährige Innenverteidiger Sven Höveler hat sich dem Fußball-Bezirksligisten TuS Freckenhorst angeschlossen. Foto: Marc Kreisel

Fußball-Bezirksligist TuS Freckenhorst hat einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Der 28-jährige Sven Höveler, der in dieser Saison schon acht Einsätze für den Regionalligisten RW Ahlen hatte, schließt sich ab sofort der Mannschaft von Trainer Christian Franz-Pohlmann an. Der Kontakt war durch Co-Trainer Timo Achenbach zustande gekommen. „Timo ist ein guter Freud von mir“, sagt Höveler, der in Beckum beheimatet ist. „Freckenhorst hat ein gutes Team. Die Qualität stimmt und jetzt sehen wir, was dabei herauskommt.“

Berufliche Veränderung

Der gelernte Innenverteidiger trifft in der Stiftsstadt noch auf weitere frühere Weggefährten. Mit Daniel Jaspert und Richard Beil spielte er bereits zusammen und mit Stefan Kaldewey schaffte er in der vergangenen Saison bei RW Ahlen den Aufstieg in die Regionalliga.

„Das war auch ein Grund dafür, dass ich ja gesagt habe“, erklärt Höveler, der seinen Vertrag in Ahlen aufgelöst hatte, um sich mehr seinem Beruf zu widmen. Der 28-Jährige ist Fitnesstrainer sowie Ernährungsberater und hat sich in dem Bereich selbstständig gemacht. „Da ist so etwas wie in Ahlen mit fünf bis sieben Einheiten pro Woche nicht mehr drin. So gut wird man dann bei Rot-Weiß nun auch nicht bezahlt“, sagt Höveler lachend. „Ich wollte kürzer treten, aber nicht ganz aufhören. Dann kamen die Gespräche mit den Trainern und Heinz Goldmann (Sportlicher Leiter des TuS Freckenhorst, Anm. d. Redaktion). Das hat sehr gut gepasst.“

Goldmann setzt auf den Leitwolf

Vor RWA war Höveler schon für die Beckumer Spielvereinigung, Roland Beckum, den TuS Dornberg und den SC Wiedenbrück höherklassig aktiv, nachdem er aus der Jugend von Arminia Bielefeld in den Seniorenbereich wechselte.

„Er ist eine absolute Verstärkung für uns“, sagt Heinz Goldmann, der auch die abschließenden Gespräche mit Höveler geführt hat. Dass ein so erfahrener und qualitativ starker Defensivakteur eine Führungsrolle bei den Freckenhorstern übernehmen soll, versteht sich von selbst.

„Der Verein kann stolz darauf sein, dass der TuS für solch einen Spieler interessant ist“, sagt Trainer Christian Franz-Pohlmann, der sich einiges von Höveler erhofft. „Er ist ein absoluter Leitwolf, egal ob es in der Westfalenliga, Oberliga oder in der Regionalliga war. Er geht immer vorne weg und übernimmt Verantwortung. Unsere jungen Spieler können ganz viel von ihm lernen.“

Mit Akil Cömcü hat zudem ein weiterer Akteur von Rot-Weiß Ahlen einen neuen Verein in der Nachbarschaft gefunden. Der bei den Wersestädtern freigestellte Mittelfeldspieler wechselt zur Hammer Spielvereinigung in die Oberliga.

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