Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen
Sophia Eggenhaus kehrt zum BSV Ostbevern zurück

Ostbevern -

Die Verantwortlichen beim BSV Ostbevern sprechen von einem „Signal“, von „Aufbruchstimmung“ und von einem „Motivationsschub“ im Verein: Die Rückkehr von Sophia Eggenhaus löst helle Freude aus. Die Kaderplanung beim künftigen Drittligisten läuft schon gut an.

Freitag, 05.03.2021, 17:03 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 17:10 Uhr
Lange hat sie das Borkener Trikot nicht getragen: Sophia Eggenhaus spielt in der nächsten Saison wieder in Ostbevern.
Lange hat sie das Borkener Trikot nicht getragen: Sophia Eggenhaus spielt in der nächsten Saison wieder in Ostbevern. Foto: Ralf Aumüller

Das ist das Zeichen, das die Verantwortlichen beim BSV Ostbevern so herbeigesehnt haben: Sophia Eggenhaus (25) kehrt in der nächsten Saison zu ihrem Heimatclub zurück. Die Corona-Fälle im November nach dem Spiel in Borken, die vielen Diskussionen, der freiwillige Ausstieg aus der 2. Liga – und jetzt dieses „wichtige Signal“, wie Trainer und Abteilungsleiter Dominik Münch es nennt.

Gerade erst hat die Volleyball-Abteilung verkündet, 2021/22 definitiv in der 3. Liga anzutreten (also keinen Antrag auf einen freien Platz in Liga zwei stellen zu wollen), da steht der erste Neuzugang, wenn man so will, fest. Und was für einer. Eggenhaus ist ja nicht irgendwer: lange Jahre Kapitänin und Leistungsträgerin im Beverdorf, Typ Führungskraft. Im Sommer 2020 war sie innerhalb der 2. Liga nach Borken gewechselt, im Januar löste die Stammspielerin auf der Annahme/Außen-Position den Vertrag mit den Skurios Volleys auf (WN berichteten).

Fünf feste Zusagen aus dem aktuellen Kader

Allein die Ankündigung ihrer Rückkehr sorge im Verein für einen „Motivationsschub“ und für „Aufbruchstimmung“, teilt der BSV mit. Die Personalie sei „ein wichtiger Baustein in der Kaderplanung“. Und die nimmt jetzt schon konkrete Formen an. Fünf Spielerinnen bleiben definitiv an Bord: Kapitänin Vera Horstmann, Sabrina Roer, Anna Dreckmann, Andrea Mersch-Schneider und Franziska Seidel. Sicher ist nur, so heißt es beim BSV, der Abschied von Luisa van Clewe (Doppelspielrecht mit VCO Münster). Die Mittelblockerin wolle sich nach dem Abitur anderweitig orientieren. Bei allen anderen sei die sportliche Zukunft, vor allem aus beruflichen und persönlichen Gründen, noch nicht geklärt. Völlig normal sei das, so Dominik Münch, zu dieser frühen Jahreszeit und bei Spielerinnen in diesem jungen Alter.

In jedem Fall sei der Club „aufgeschlossen für Zugänge von außen“. Es habe auch schon erste Gespräche gegeben, was in diesen Zeiten ja nicht einfach ist – mal ganz zu schweigen von Probetrainings.

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