Fußball: Regionalliga West
RW Ahlen empfängt RW Essen: Wer steht wem im Weg?

Ahlen -

RW Ahlen erwartet am Mittwoch den Tabellenzweiten RW Essen im Wersestadion. Trainer Andreas Zimmermann nennt die Aufgabe „brutal schwer“. Bei den favorisierten Gästen hat er besonders einen Spieler im Blick, den es nach Möglichkeit auszuschalten gilt.

Dienstag, 23.03.2021, 17:00 Uhr
Im Hinspiel an der Hafenstraße wurden RW Ahlens Fußballer nur vom Rasensprenger nass gemacht. Beim 2:3 gegen RW Essen schnupperte das Team an einem Punktgewinn.
Im Hinspiel an der Hafenstraße wurden RW Ahlens Fußballer nur vom Rasensprenger nass gemacht. Beim 2:3 gegen RW Essen schnupperte das Team an einem Punktgewinn. Foto: Marc Kreisel

Die Lage bleibt nach wie vor stark angespannt für Rot-Weiß Ahlen . Erst recht nach der bitteren 1:2-Pleite beim FC Wegberg-Beeck. Zumal die Konkurrenten im Abstiegskampf – Bonn, Bergisch Gladbach und Lippstadt – am vergangenen Wochenende ebenfalls allesamt verloren. RWA verpasste es, daraus Kapital zu schlagen. „Die Ergebnisse der anderen hatten uns eigentlich in die Karten gespielt. Daher tut uns das besonders weh“, räumte Trainer Andreas Zimmermann ein.

Vorletzter Platz kann den Unterschied machen

Hoffnung auf einen (coronabedingten) Klassenerhalt besteht aber nach wie vor. Denn sollten die Spielzeiten der Oberligen wegen zu hoher Inzidenzzahl annulliert werden, gäbe es dort weder Auf- noch Absteiger – und damit womöglich nur ein einziges Team, das aus der Regionalliga West absteigt. Deshalb ist es für die Ahlener wichtig, wenigstens die rote Laterne abzutreten und Vorletzter zu werden. Aber auch von dieser Platzierung sind sie aktuell vier Zähler entfernt.

Diese Differenz am Mittwochabend (19.30 Uhr) im Nachholspiel im Wersestadion gegen RW Essen zu verringern, dürfte sehr knifflig werden. „Wir wissen, dass es brutal schwer werden wird“, sagt Andreas Zimmermann. Andererseits haben seine Jungs erst kürzlich beim respektablen 1:1-Unentschieden gegen die U23 von Borussia Dortmund gezeigt, dass sie es mit einem Gegner dieser Güteklasse durchaus aufnehmen können.

Engelmann spielt eine Schlüsselrolle

Dass nach dem Rückschlag von Sonntag in Wegberg-Beeck nur wenig Zeit bleibt, um sich auf das Match gegen den Tabellenzweiten aus Essen vorzubereiten, sieht Andreas Zimmermann derweil positiv. „Es ist gut, dass wir schon am Mittwoch wieder spielen, dann haben wir keine Zeit, über die Niederlage nachzudenken“, so der RWA-Coach. Dass auch die Erholungsphase zwischen den Partien knapper ausfällt, ficht ihn nicht an. „Für eine Englische Woche ist die Power da“, versichert er.

Was ihn derweil wurmt, ist noch immer das Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, das seine Mannschaft partout nicht in eine günstigere Konstellation zu rücken vermag. „Wir sind einfach nicht kaltschnäuzig genug und haben es damit auch in Wegberg-Beeck versaubeutelt. Wir müssen mehr aus unseren Möglichkeiten machen“, unterstreicht Zimmermann.

Einer, der das auf der Gegenseite vorzüglich beherrscht, ist Simon Engelmann. Der RWE-Mittelstürmer führt mit 21 Treffern die Torschützenliste an. Was der Torjäger kann, weiß Zimmermann ganz genau. Er lotste ihn seinerzeit zu RW Oberhausen. Am Mittwoch stehen sich beide als Rivalen gegenüber. Der Stürmer will sein Team zum Aufstieg schießen, Zimmermann seines zum Klassenerhalt führen. Die Frage ist, wer wem diesbezüglich mehr im Weg steht.

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