Handball-Weser-Ems-Liga
Nächster Prüfstein für den THC ist TuS Wagenfeld

Westerkappeln -

Der THC Westerkappeln feierte in der Weser-Ems-Liga sein Heimdebüt gegen den TuS Wagenfeld und will dabei die Auftaktpleite von Cloppenburg vergessen machen.

Samstag, 26.09.2015, 06:09 Uhr

Niels Gröne (links) und Sarioscha Butzke (rechts), der wieder dabei ist, müssen sich auf einen schweren Gegner zur Heimpremiere einstellen.
Niels Gröne (links) und Sarioscha Butzke (rechts), der wieder dabei ist, müssen sich auf einen schweren Gegner zur Heimpremiere einstellen. Foto: Uwe Wolter

„Wir sind mit zu viel Respekt die Sache angegangen“, blickt Timo Halstenberg , Spielertrainer der Handballer des THC Westerkappeln auf die Auswärtspleite am vergangenen Sonntag in Cloppenburg zurück. Am Sonntag empfängt der THC zur Heimpremiere in der Weser-Ems-Liga den TuS Wagenfeld (16.30 Uhr). „Das wird anstrengend und schwer“, warnt Halstenberg.

Im Training wurden die Fehler von Cloppenburg analysiert. Die Einstellung habe durchaus gestimmt, so der THC-Coach. Nur der Respekt sei eben zu groß gewesen. „Wir müssen lockerer ins Spiel gehen und uns auf unsere Stärken besinnen“, fordert er deshalb vor dem ersten Heimspiel in der Weser-Ems-Liga.

Der Gast aus Wagenfeld favorisiert eine 6:0-Deckung, um zu schnellen Gegentoren zu kommen. „Deshalb müssen wir länger spielen und dürfen uns nicht unter Druck setzen lassen“, sieht Halstenberg als Gegenmaßnahme an. Die Wagenfelder waren mit einem 27:22-Sieg gegen RW Damme in die Saison gestartet. Allerdings bemängelte TuS-Trainer Matthias Möller nach dem Spiel, dass seine Mannschaft nach klarer 16:7-Pausenführung in der zweiten Halbzeit nicht mehr konsequent genug zugepackt habe. „Das war in der zweiten Halbzeit zu wenig“, wird Möller im Diepholzer Tageblatt zitiert. In der vergangenen Saison belegten die Wagenfelder am Ende einen für sie eher enttäuschenden Mittelfeldplatz. Jetzt will Möller im oberen Drittel angreifen.

„Wir müssen uns also auf einen starken Gegner einstellen“, sagt Timo Halstenberg. Zwar habe seine Mannschaft kürzlich noch im Pokal gegen die Zweite des TuS gespielt und locker gewonnen. „Das ist aber kein Maßstab, daraus lassen sich keine Rückschlüsse auf die erste Mannschaft ziehen“, macht der THC-Trainer deutlich. Personell kann Halstenberg am Sonntag wieder auf Sarioscha Butzke und Torwart Simon Röwer zurückgreifen. Neuzugang Janek Budweg (Prüfung) fehlt noch weiterhin. Im Training hat sich zudem Tom Zanders verletzt und Alfred Schwab kämpfte vor ein paar Tagen noch mit einer Mandelentzündung. Ihr Einsatz ist stark gefährdet.

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