Fußball: Jugend trainiert für Olympia
„Wir sind supergut zufrieden“

Recke -

Die Fußballerinnen des Recker Fürstenberg-Gymnasiums spielen beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin am Mittwoch unter den 16 teilnehmenden Mannschaften um den 5. Platz.

Dienstag, 20.09.2016, 21:09 Uhr

Die Fußballerinnen des Recker Fürstenberg-Gymnasiums stehen beim Bundesfinale der Schulen in Berlin im Spiel um den 5. Platz. Hinten (v.l.): Trainer Ralf Wroblowski, Hanna Schmidt, Theresa Wallmeyer, Johanna Stermann, Sofia Rieke, Sophia Steinemann, Teresa Huilmann, Sophie Lambrecht, Trainer Steffen Pottmeier. Vorne (v.l): Jule Nähring, Carla Althoff, Greta Sand, Tina Reekers, Ricarda Hülsmann, Lilli Wolff.
Die Fußballerinnen des Recker Fürstenberg-Gymnasiums stehen beim Bundesfinale der Schulen in Berlin im Spiel um den 5. Platz. Hinten (v.l.): Trainer Ralf Wroblowski, Hanna Schmidt, Theresa Wallmeyer, Johanna Stermann, Sofia Rieke, Sophia Steinemann, Teresa Huilmann, Sophie Lambrecht, Trainer Steffen Pottmeier. Vorne (v.l): Jule Nähring, Carla Althoff, Greta Sand, Tina Reekers, Ricarda Hülsmann, Lilli Wolff. Foto: Fürstenberg-Gymnasium Recke

„Wenn wir das Spiel gewinnen, wäre das das absolute Maximum für uns“, freute sich der betreuende Lehrer Ralf Wroblowski über die Leistungen seines Teams im Wettkampf III (Jahrgänge 2002 bis 2004). „Wir sind supergut zufrieden.“

Und das, obwohl die Fürstenbergerinnen am Dienstagmorgen im Viertelfinale gegen die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt mit 0:7 eine echte Klatsche kassierten. „Wir haben versucht, uns zu wehren, aber wir hatten keine Chance“, erkannte Wroblowski die Überlegenheit des Gegners an. Immerhin handelt es sich beim Vertreter Hessens um den letztjährigen Bundessieger, der mit sechs Nationalspielerinnen antrat.

„Es ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, beschreibt Ralf Wroblowski die Leistungsunterschiede, die beim Bundesfinale sichtbar werden. Und die kommen nicht von ungefähr: „Wir sind ein ländlich geprägtes bischöfliches Gymnasium“, sagt Woblowski. Bei den Top-Teams hingegen handele es sich um Eliteschulen des Leistungssports, in denen die deutschen Top-Spielerinnen konzentriert werden.

Und so standen die Fürstenberg-Schülerinnen nach der deutlichen Niederlage im Platzierungsspiel, in dem es darum ging, ob sie am Mittwoch um Platz 5 oder um Platz 7 spielen. Gegner war die Wilma-Rudolph-Oberschule aus Berlin . Nach Neunmeterschießen setzte sich das Recker Team mit 7:6 durch und steht somit im Spiel um Platz 5. Zur Halbzeit lag der NRW-Vertreter 1:3 zurück. „Trotz drückender Überlegenheit“, wie Ralf Wroblowski sagt. „Die Berliner hatten eine hundertprozentige Trefferquote, wir habe 80 Prozent unserer Chancen vergeben.“ Das Fürstenberg-Team zeigte aber Moral, glich in der zweiten Halbzeit auf 3:3 aus und erreichte somit das Neunmeterschießen, in dem Recke mit 4:3 die Oberhand behielt.

Im Spiel um Platz 5 kommt es am Mittwochmorgen um 9 Uhr zum Aufeinandertreffen mit einem Team, gegen das die Fürstenberg-Schülerinnen in der Vorrunde schon einmal spielten – und verloren. 0:1 hieß es zum Auftakt des Bundesfinales gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun aus Rheinland-Pfalz. Am Mittwoch soll es die Revanche geben. „Wir rechnen uns etwas aus“, sagt Ralf Wroblowski. „In der Vorrunde waren wir spieltechnisch die bessere Mannschaft.“

Neben dem sportlichen Teil des Bundesfinales ist die Berlin-Fahrt für die Schülerinnen des Recker Fürstenberg-Gymnasiums auch sonst eine sehr erlebnisreiche Sache. So sahen die Mädchen bereits einen Auftritt der Blue Man Group und besuchten das Olympiastadion inklusive der Kabinen, in denen einen Tag zuvor noch die Spieler von Schalke 04 gesessen hatten. Am Dienstag stand ein Besuch des Bundestages und ein Treffen mit der hiesigen Abgeordneten Anja Karliczek auf dem Programm, und am Mittwochabend gibt es ein Abschlussfest in der Max-Schmeling-Halle mit allen rund 4000 Jugendlichen und deren Begleitern, die bei den verschiedenen Wettbewerben des Bundesfinales dabei sind. Und bei einem Spaziergang in Richtung Alexanderplatz blieb auch noch Zeit zum Shopping.

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