Tennis-Winterrunde
Westfalia verpasst Sieg: Unentschieden in Kamen

Westerkappeln -

Klassenerhalt geschafft oder doch noch nicht? Diese Frage treibt Mareike Grieneisen, Teamchefin der Tennis-Damenmannschaft des TSV Westfalia Westerkappeln, nach dem 3:3 am Samstag beim TC Kamen-Methler um.

Montag, 22.01.2018, 17:01 Uhr

Alessa Gravemann verlor ihr Einzel erst im Champions-Tie-Break. Damit verpasste die Westfalia den erhofften Sieg in Kamen.
Alessa Gravemann verlor ihr Einzel erst im Champions-Tie-Break. Damit verpasste die Westfalia den erhofften Sieg in Kamen. Foto: Uwe Wolter

Mit einem Sieg wäre alles in trockenen Tüchern gewesen. Aber die Westfalia hat beim 3:3 das bessere Satzverhältnis aufzuweisen. „Damit haben wir eigentlich den direkten Vergleich gewonnen“, sagt Mareike Grieneisen . „Damit müssten wir den Klassenerhalt geschafft haben. Aber ich muss erst noch mit den maßgeblichen Leuten im Verband sprechen.“ Aus der Gruppe 1 der Westfalenliga, der fünf Teams angehören, steigen der viert- und fünftplatzierte ab. Aktuell belegt Westerkappeln Rang drei. Am letzten Spieltag, der erst in vier Wochen ausgetragen wird, kommt Topfavorit BW Halle nach Westerkappeln. Kamen muss zum Abschluss beim Schlusslicht RW Salzkotten antreten.

Das Duell am Samstag in kamen war eine spannende Angelegenheit. Das im Nachhinein wohl entscheidende Match war das zwischen Alessa Gravemann und der Kamenerin Eva Janowczyk. Die Entscheidung musste hier im Champions-Tie-Break fallen. Den verlor Gravemann letztendlich mit 9:11. „Schade, Alessa hatte mehrere Matchbälle. Da hätte es 3:1 für uns stehen können“, trauert Mareike Grieneisen der verpassten Chance hinterher. Statt mit einer 3:1_führung in die Doppel zu gehen, stand es nach den vier Einzeln 2:2.

An eins musste sich Jana Strathmann Anna Elisa Zorn klar in zwei Sätzen (1:6, 2:6) geschlagen geben. Maurien Rikkert musste an Zwei alles reinwerfen, um mit 6:3 und &.4 gegen Mareike Müller zu gewinnen. wenig Probleme hatte Mareike Grieneisen selbst an Position drei gegen Melanie Suchhardt (6:1, 6:2). Im Doppel setzten sich Greineisen/Rikkert mit 6:4 und 6:4 gegen Zorn/Janowczyk durch. Mit 4:6 und 4:6 gaben aber Strathmann/Gravemann ihr Match gegen Müller/Suchhardt ab. Damit stand am Ende das 3:3 auf dem Spielbericht.

Am 18. Februar fällt die endgültige Entscheidung. Die lange Wartezeit nervt Westfalias Teamchefin ganz schön. „Irgendwie verliert man in den langen Pausen die Spannung. Sonst wurden die Spiele immer am Stück durchgespielt“. kritisiert sie den Spielplan, den sich diesmal der Westfälische Tennisverband (WTV) ausgedacht hat.

Am kommenden Wochenende finden in Billerbeck die Bezirksmeisterschaften in der Halle statt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5448519?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57548%2F
Manolito Schwarz im Recall-Finale
Manolito Schwarz
Nachrichten-Ticker