Tennis: Damen-Westfalenliga
Westfalia Westerkappeln ohne Chance gegen den neuen Meister

Westerkappeln -

Vor dem Saisonfinale waren die Fronten längst geklärt. Der Bielefelder TTC reiste am Sonntag als frischgebackener Westfalenmeister und Aufsteiger in die Regionalliga West an, Westfalias Tennisdamen standen seit einer Woche als Absteiger in die Verbandsliga fest.

Montag, 02.07.2018, 16:12 Uhr

Maurien Rikkert holte für Westfalia Westerkappeln im letzten Saisonspiel gegen Meister Bielefelder TTC wenigstens den Ehrenpunkt,
Maurien Rikkert holte für Westfalia Westerkappeln im letzten Saisonspiel gegen Meister Bielefelder TTC wenigstens den Ehrenpunkt, Foto: Uwe Wolter

Dennoch boten die Gastgeberinnen noch einmal das aktuell bestmögliche Aufgebot auf. Das reichte aber nicht, um gegen den Meister mehr als ein 1:8 herauszuholen.

Den Ehrenpunkt für die TSV-Damen holte Maurien Rikkert in ihrem Einzel gegen Erika Vogelsang . Erst im dritten Satz musste sich Mareen Beermann ihrer Gegnerin Katharina Lüke geschlagen geben. Nikki Luttikhuis, Celine Beermann.Allendorf, Alessa Gravemann und Alexandra Seffrin verloren ihrr Einzel jeweils in zwei Sätzen. Nach dem 1:5-Zwischenstand gab die Westfalia die Doppel kampflos ab.

„Leider konnten wir unser Saisonziel nicht erreichen. Die Westfalenliga war in diesem Jahr sehr stark besetzt“, erklärte Westerkappelns Mannschaftsführerin Mareike Grieneisen nach dem letzten Match der Sommerrunde. „Das Quäntchen Glück hat uns einfach gefehlt. In den wichtigen Spielen haben wir viele Matches in drei Sätzen verloren. Und die Gegner waren gegen uns meist vollständig. Aber so ist das. Im kommenden Jahr geht es zum ersten mal seit Jahren in die Verbandsliga“, lautete Grieneisens Schlussfazit.

Der einzige Sieg bei sechs Begegnungen gelang den Westerkappelnerinnen beim sieglosen Mitabsteiger Grün-weiß Herne. Selbst da tat sich das Team schwer, einen mühevollen 6:3-Erfolg einzufahren. Gegen die als schlagbare Gegner auserkorenen Teams kassierten die TSVerinnen aber dann doch klare Niederlagen. Alles fing an mit dem 2:7 in Halle. Dort wie auch in Versmold (0:9) fehlten die beiden niederländerischen Spielerinnen Nikki Luttikhuis und Maurien Rikkert. Beide standen erst ab Juni zur Verfügung.

Mit großen Hoffnungen ging es dann im ersten Heimspiel gegen Union Münster 2. „Gegen die haben wir immer gut ausgesehen“, hatte Mareike Grieneisen noch vor dem Spiel gesagt. Doch Münster kam mit starker Besetzung und nahm mit einem klaren 8:1 die Punkte mit. Ab da dämmerte es der Westfalia, dass der Klassenerhalt ernsthaft in Gefahr geraten war. Selbst der folgenden Sieg in Herne brachte nicht mehr die erhoffte Wende. Gegen das Team vom Tennispark Bielefeld, auch so ein „schlagbarer“ Konkurrent, fehlten urlaubs- und krankheitsbedingt zwei Spielerinnen. So stand die Westfalia erneut auf verlorenem Posten. Mit dem 3:6 war der Abstieg vor dem letzten Spiel endgültig besiegelt. Damit folgte nur einem Jahr nach dem Abstieg aus der Regionalliga der weitere Absturz in die Verbandsliga. In dieser treten die Westerkappelnerinnen auch in der kommenden Winterrunde an, die im November losgehen wird.

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