Tennis: Winterrunde
Nur noch minimale Chancen nach 3:3 gegen Halle

Westerkappeln -

Die Hoffnung war groß, am Sonntag den Aufstieg in die Westfalenliga vorzeitig klar zu machen. Dazu hätte es eines Sieges gegen BW Halle 2 bedurft. Am Ende erreichten die Tennisdamen von Westfalia Westerkappeln nur ein 3:3.

Montag, 21.01.2019, 17:59 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 19:06 Uhr
Alessa Gravemann stand im Einzel gegen Halles Indira Schmerling auf verlorenem Posten. Im Doppel siegte sie aber an der Seite von Mareen Beermann.
Alessa Gravemann stand im Einzel gegen Halles Indira Schmerling auf verlorenem Posten. Im Doppel siegte sie aber an der Seite von Mareen Beermann. Foto: Alfred Stegemann

„Rein rechnerisch können wir es zwar noch schaffen, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.“ Mannschaftsführerin Mareike Grieneisen trifft mit ihrer Feststellung den Nagel auf den Kopf. Das 3:3-Unentschieden der Tennisdamen des TSV Westfalia Westerkappeln gegen BW Halle 2 am Sonntag dürfte nicht reichen, um den angepeilten direkten Wiederaufstieg in die Westfalenliga zu schaffen.

Halle und Westerkappeln sind durch das Remis vom Sonntag punktgleich (7:1), Halle hat aber das bessere Matchverhältnis (21:3, Westfalia 18:6). Das bedeutet, dass die Damen aus Halle in ihrem letzten Spiel am 10. Februar in Kaunitz aus eigener Kraft alles klar machen können. Zudem genießen die sie den Vorteil, dass die Westfalia schon am 9. Februar beim THC Münster spielt und damit das Ergebnis bekannt ist.

Das Duell am Sonntag in Westerkappeln zwischen der Westfalia und Halle war das Aufeinandertreffen der beiden besten Mannschaften dieser Verbandsligagruppe. Beide hatten zuvor ihre Spiele jeweils gewonnen. Während die Westerkappelnerinnen aber gegen Bochum ein Match und zuletzt in Kamen zwei Matches abgeben mussten. ließ das Team aus Halle nichts anbrennen und gewann jeweils mit 6:0.

Die Westfalia hätte also das direkte Duell gewinnen müssen. Doch nach den vier zu spielenden Einzeln war klar, das das Vorhaben nicht in die Tat umzusetzen war. Nur Alexandra Seffrin , die für die angeschlagene Celine Beermann-Allendorf im Einzel antrat, konnte ihr Match schließlich im Champions-Tie-Breakt entscheiden. 6:0 und 6:7 endeten die beiden ersten Sätze gegen Lisa Staubach. Den Tie-Break gewann Seffrin mit 10:7. Damit blieb ihrer Mannschaft die Option auf ein Remis. Mareen Beermann (5:7/5:7 gegen Tanja Klee), Darja Christov (2:6/3:6 gegen Rieke Gillar) und Alessa Gravemann (0:6/2:6 gegen Indira Schmerling) unterlagen ihre Haller Gegnerinnen jeweils in zwei Sätzen.

Vor den abschließenden Doppel war der Druck für die Gastgeberinnen groß. Um alles zu versuchen, trat jetzt doch Celine Beermann-Allendorf an der Seite von Darja Christov an. Und die Maßnahme war von Erfolg gekrönt. Das Westfalia-Duo setzte sich gegen Klee/Schmerling nach umkämpften zwei Sätzen (6:3/7:6) durch. Noch enger ging es im anderen Doppel zu. Mareen Beermann und Alessa Gravemann gaben den ersten Satz gegen Gillar/Staubacgh mit 6:7 ab. Den zweiten holten sich die Westerkappelnerinnen mit 7:5 und erzwangen den Tie-Break, den sie mit 10:6 entschieden. Damit war das 3:3-Remis im Gesamtmatch geschafft.

„Halle müsste ja schon in Kaunitz verlieren“, so Mareike Grieneisen. „Aber wir werden am letzten Spieltag in Münster voll auf Sieg spielen“, verspricht sie.

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