Tennis: Winterrunde
Westfalias Damen zu Gast in Münster - Im Sommer gibt‘s eine Pause

Westerkappeln -

Die Chancen auf den Aufstieg sind minimal. Dennoch wollen die Spielerinnen des TSV Westfalia Westerkappeln am letzten Spieltag der Tennis-Winterrunde noch einmal angreifen und am Samstag ab 16 Uhr beim THC Münster einen Sieg einfahren.

Freitag, 08.02.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 21:36 Uhr
Alexandra Seffrin trifft am Samstag mit den Westfalia-Damen auf ihr Ex-Team THC Münster. Im Sommer werden die Westerkappelnerinnen übrigens nicht zu den Mannschaftsspielen antreten.
Alexandra Seffrin trifft am Samstag mit den Westfalia-Damen auf ihr Ex-Team THC Münster. Im Sommer werden die Westerkappelnerinnen übrigens nicht zu den Mannschaftsspielen antreten. Foto: Uwe Wolter

Nur wenn Spitzenreiter BW Halle 2 am Sonntag (Aufschlag 13 Uhr) in Kaunitz nicht gewinnt, wäre die Westfalia doch noch Erster ihrer Verbandsligagruppe und hätte den Aufstieg in die Westfalenliga geschafft.

„Wir wollen in Münster gewinnen und werden nichts verschenken“, sagt Westerkappelns Mannschaftsführerin Mareike Grieneisen . In Münster werden Darja Christov, Celine Beermann-Allendorf, Alessa Gravemann und Alexandra Seffrin antreten. Für Alexandra Seffrin ist es gleichzeitig die Rückkehr an ihre ehemalige Spielstätte. Sie hatte vor einigen Jahren den Schläger für den THC geschwungen.

Alles spricht Samstag für einen Sieg der Westfalia. Gastgeber Münster hat bisher alle vier Spiele verloren und dabei insgesamt nur drei Matches gewonnen. „Ich rechne eigentlich nicht damit, dass Halle am Sonntag in Kaunitz verliert. Aber man weiß ja nie, was passiert“, ist bei Mareike Grieneisen nur ein kleines Fünkchen Hoffnung auf ein Tenniswunder vorhanden. Realistisch gesehen dürfte sich Halle die Chance nicht nehmen lassen. „Die haben ein große Liste an Ladies“, meint Grieneisen. Sollte also doch eine Spielerin ausfallen, steht die nächste parat.

Mit dem Ende der Winterrunde wartet auf die Westerkappelner Damenmannschaft eine lange Spielpause. „Wir werden im Sommer keine Mannschaft für die Spiele melden“, teilte Mareike Grieneisen mit. „Erst in der nächsten Winterrunde treten wir wieder an.“ Als Grund für den Verzicht auf die Sommerrunde – dort hätte die Westfalia ein Startrecht in der Verbandsliga – nannte Westfalias Mannschaftsführerin personelle Probleme. „Das ist dann immer so viel Stress, eine Mannschaft zusammenzubekommen. Alle haben mittlerweile ein oder zwei Kinder. Die Omis sind auch nicht immer da und unsere Männer spielen auch Fußball, Basketball oder Tennis“, sagt Grieneisen.

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