Tennis. Winterrunden-Finale
Westfalia-Sieg in Münster wertlos

Westerkappeln -

Es ist so gekommen, wie es zu erwarten war. Erst setzte sich am Samstag das Damenteam von Westfalia Westerkappeln beim THC Münster mit 5:1 durch, dann gewann am Sonntag der TC Blau-Weiß Halle 2 das letzte Spiel der Tennis-Verbandsliga in Kaunitz mit 4:2 und sicherte sich damit Platz eins und den Aufstieg in die Westfalenliga.

Montag, 11.02.2019, 17:39 Uhr
Darja Christov, hier ein Foto von einem Freiluftmatch, musste sich in Münster strecken, um das Spitzeneinzel zu gewinnen.
Darja Christov, hier ein Foto von einem Freiluftmatch, musste sich in Münster strecken, um das Spitzeneinzel zu gewinnen. Foto: Jörg Wahlbrink

Halle und Westerkappeln waren die beiden dominanten Teams in ihre Winterrundengruppe. Es lief von Beginn an darauf hinaus, das wohl das direkte Duell der beiden Mannschaften die Entscheidung über Platz eins bringen. Trotz des 3:3-Unentschieden vor drei Wochen in Westerkappeln war damit die Vorentscheidung gefallen, den Halle war trotzdem im direkten Vergleich besser, hatte es doch mehr Spiele gewonnen. Auch insgesamt sprach die Anzahl der gewonnen Matches zu Gunsten Halles.

Am letzten Spieltag hätte Halle in Kaunitz nicht gewinnen dürfen, damit die Westfalia-Damen nach ihrem Erfolg in Münster noch auf Rang eins hätten springen können. Nach dem die Westfalia am Samstag mit 5:1 vorgelegt hatte, wusste Halle was zu tun war. Doch Kaunitz wehrte sich nach Kräften und schaffte nach den vier Einzeln einen 2:2-Zwischenstand. Jetzt war es an den Doppeln, die Entscheidung herbei zu führen. Und da ließ sich Halle nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Beide Matches wurden zum 4:2-Endstand gewonnen und damit der Aufstieg perfekt gemacht.

Die Westfalia zeigte davon unbeeindruckt am Samstag noch einmal, dass es ein Topteam ist. Nach den Einzeln war der Sieg bereits eingetütet. Nur Darja Christov an Position eins musste richtig kämpfen, um Kristin Teske nach 4:6 und 6:3 im Champions-Tie-Break mit 10:7 nieder zu kämpfen. Celine Beermann-Allendorf, Alessa Gravemann und Alexandra Seffrin an ehemaliger Wirkungsstätte hatten keine großen Problem, um ihre Matches in jeweils zwei Sätzen durchzubringen. Im Doppel holte Münster schließlich den Ehrenpunkt gegen Christov/Gravemann. Den fünften Punkt für die Westfalia brachten Beermann-Allendorf/Seffrin in trockene Tücher.

Als Gruppensieger steigt BW Halle 2 in die Westfalenliga auf, wo das Team im kommenden Winter auf die eigene erste Truppe treffen wird. Westfalia Westerkappeln belegt den undankbaren zweiten Platz vor Kamen-Methler 2 und Kaunitz. Friederika Bochum (5.) und THC Münster (6.) steigen in die Bezirksliga ab. Für die Sommerrunde haben die Westerkappelnerinnen kein Team gemeldet, sondern wollen eine schöpferische Pause einlegen. In der Wintersaison soll aber wieder in den Mannschaftswettbewerben angegriffen werden.

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