Handball: Regionsoberliga
Aufstieg geschafft: THC zermürbt auch Bad Iburg

Westerkappeln -

Die Regionsoberliga bleibt für den THC Westerkappeln nur ein einjähriges Intermezzo. Am Samstag beseitigten die Männer von Dirk Suppelt die Zweifel, was den sofortigen Wiederaufstieg angeht. Auch Bad Iburg kann den THC-Aufstiegszug nicht stoppen.

Montag, 01.04.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 15:44 Uhr
Wie schon gegen Belm hatten die Handballer des THC Westerkappeln auch am Samstag in Bad Iburg allen Grund zum Feiern. Diesmal wurde mit dem Sieg sogar schon der Aufstieg klar gemacht.
Wie schon gegen Belm hatten die Handballer des THC Westerkappeln auch am Samstag in Bad Iburg allen Grund zum Feiern. Diesmal wurde mit dem Sieg sogar schon der Aufstieg klar gemacht. Foto: Jörg Wahlbrink

Der Aufstieg ist geschafft! Ein Jahr nach dem Abstieg aus der Handball-Landesklasse hat der THC Westerkappeln bereits am viertletzten Spieltag der Saison den Sack zugemacht. Rund 100 mitgereiste Fans aus Westerkappeln machten die Partie beim ärgsten Verfolger VfL Bad Iburg am Samstag zu einem Heimspiel für den THC. „Dafür möchte ich ein großes Dankeschön an unsere Fans aussprechen“, erklärte THC-Trainer Dirk Suppelt nach dem 30:25 (14:12)-Sieg. „Die Stimmung war super!“

Wie schon eine Woche zuvor gegen Belm-Powe ließ sich der THC auch von den meist knappen Zwischenständen nicht verrückt machen. „Wir wussten, dass, wenn es knapp bleibt, Iburg Nerven zeigt. Denn für den VfL stand ja viel mehr auf dem Spiel“, so Suppelt., Und so kam es dann auch. „Am Ende haben sie ähnlich wie Belm die Nerven verloren und sich in der entscheidenden Schlussphase zwei Zeitstrafen eingehandelt.“

Keiner kann sich absetzen

Über weite Strecken war es wie erwartet eine ausgeglichene Partie. Beide Seiten wussten, was auf dem Spiel stand, der THC aber hatte die bessere Ausgangsposition, ging die Suppelt-Sieben doch mit drei Punkten Vorsprung in das Spiel. Zunächst konnte sich keine Mannschaft absetzen. Bis zum 4:3 führten die Gastgeber immer mit einem Tor. dann drehte der THC etwas mehr auf und gong mit 9:5 in Führung. Zur Pause hatte sich Iburg aber wieder ran gekämpft. Mit 14:12 für den THC ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn blieb es erst einmal ausgeglichen. Dann setzte sich der THC wieder von 23:22 (50. Minute) auf 28:23 (58. Minute) ab. Dabei nutzten die Westerkappelner ihr Überzahlspiel aus, nachdem die Iburger zwei Zeitstrafen kassiert hatten. Das war letztendlich die Vorentscheidung. Am Ende ließ der THC nichts mehr anbrennen.

Ziel ist der Meistertitel

„Der Aufstieg ist damit geschafft. Jetzt wollen wir aber auch noch Meister werden“, gab Dirk Suppelt nach dem Spiel die Parole aus. Und das soll möglichst schon am kommenden Samstag (17 Uhr) in Ankum geschehen. Dann steht das letzte Spiel vor der Osterpause an. Nach Ostern stehen noch zwei Spieltage aus.

Der THC hat sich nach dem Abstieg in 2018 schnell in der neuen Liga gefunden. Am Ende dominierten die Westerkappelner die Regionsoberliga doch recht deutlich. Dabei war die Klasse nicht so einfach, wie es jetzt aussehen mag. „Unsere drei Mitabsteiger haben es bis jetzt nicht unter die Top Fünf geschafft“, meint Suppelt. Quitt Ankum, nächster THC-Gegner, ist Sechster, der TSV Wallenhorst reiht sich auf Rang sieben ein und der TV Dinklage II auf Rang neun muss sogar noch um den Ligaerhalt bangen.

Wie bereits berichtet, bleibt Dirk Suppelt auch in der neuen Saison dem THC als Trainer erhalten. Auch der Kader dürfte, Stand heute, so zusammenbleiben.

► Tore: Kolek (7), Schröer (7/1), Meyer (4), Wegers (4), Kiesewetter (4), Groene (3) und Butzke (1).

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