Fußball: Verbandspokal-Achtelfinale
Déjà-vu der Sportfreunde Lotte beim RSV Meinerzhagen

Lotte -

Ein ein Déjà-vu erlebten die Sportfreunde Lotte am Mittwochabend im Verbandspokal-Achtelfinale beim RSV Meinerzhagen. Wie vor zwei Wochen beim Punktspiel in Bonn waren sie sehr spät vor Ort und verspielten dann bei einem Blackout in der zweiten Halbzeit alles.

Donnerstag, 10.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 19:30 Uhr
Erhan Yilmaz bezog mit den Sportfreunden Lotte im Verbandspokal beim RSV Meinerzhagen eine bittere 1:4-Pleite.
Erhan Yilmaz bezog mit den Sportfreunden Lotte im Verbandspokal beim RSV Meinerzhagen eine bittere 1:4-Pleite. Foto: Mrugalla

Der Traum vom erneuten Einzug in die DFB-Pokal-Hauptrunde ist für die Sportfreunde Lotte ausgeträumt. Mit 1:4 (0:1) kam der Regionalligist am Mittwochabend beim klassentieferen RSV Meinerzhagen böse unter die Räder. Mit dem gleichen Ergebnis hatten die Sauerländer in der ersten Runde auch schon den SC Verl bezwungen.

Dabei erlebten die Sportfreunde ein Déjà-vu. Ähnlich wie vor zwei Wochen im Punktspiel beim Bonner SC kamen sie erst kurz vor Anstoß am Stadion an und verspielten in der zweiten Halbzeit binnen weniger Minuten alles. Nach gleich mehreren Staus auf der Autobahn erreichte die Crew um Trainer Ismail Atalan erst gut eine halbe Stunde vor dem geplanten Anstoß den Kunstrasenplatz an der Oststraße in Meinerzhagen. Der Anpfiff wurde entsprechend ein wenig nach hinten gelegt.

Dennoch lieferte Lotte eine gute erste Halbzeit ab und hatte insgesamt mehr vom Spiel. Durch ein Traumtor von Ron Berlinski , der per Fallrückzieher von der Strafraumgrenze traf, gingen die Hausherren dennoch in Front (45.). Das schüttelte Lotte jedoch locker weg. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn markierte Jules Reimerink nach starker Kombination über Marcel Sobotta und Alexander Langlitz den Ausgleich. Was dann passierte, bezeichnete Atalan als „unerklärlich, unfassbar und frustrierend“. Wie schon in Bonn leistete sich das gesamte Kollektiv einen viertelstündigen Aussetzer und schenkte den Hausherren quasi drei Tore. „Das waren eklatante Fehler, unbegreifliche Missverständnisse“, ärgerte sich der SFL-Coach, der noch eins drauflegte: „Ja, das waren eigentlich Eigentore.“

Was ihn vor allem ärgert, ist, dass die Mannschaft aus dem Spiel in Bonn scheinbar keine Lehren gezogen hat. „Das kann man nicht nur an den jungen Spielern festmachen“, sagte Atalan. „Es waren auch genug erfahrene Leute auf dem Platz.“

Mit dem 4:1 für den RSV um den ehemaligen VfL-Osnabrück-Spieler Marcel Kandziora war die Partie natürlich gelaufen. Obwohl die Sportfreunde insgesamt nicht die schlechtere Mannschaften waren, bezogen sie eine bittere Pleite und zahlten einmal mehr gehörig Lehrgeld.

Da sich Jaoralw Lindner im Abschlusstraining eine Zerrung zugezogen hatte, musste er passen, genau wie Besfort Kolgeci, der im Länderspieleinsatz bei der U21 des Kosovo weilt. Beide dürften wohl auch am Samstag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach U23 (14 Uhr Sportpark) fehlen.

SF Lotte: Peitzmeier - Langlitz, Lisnic, Möller, Gmeiner - Brauer, Wendel (59. Mbouhom) – Sobotta, Yilmaz (59. Freiberger), Reimerink - Jagupov (78. Demaj).

Tore: 1:0 Berlinski (45.), 1:1 Reimerink (48.), 2:1 Berlinski (51.), 3:1 Platt (56.), 4:1 Berlinski (67.).

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