Fußball: 2. Bundesliga
Felix Agu vom VfL Osnabrück hofft auf dritten Einsatz im DFB-Trikot

Osnabrück -

Felix Agu vom VfL Osnabrück nimmt nach dem 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart einigen Rückenwind mit zur deutschen U21-Nationalmannschaft. Unter Bundestrainer Stefan Kuntz kam der 20-Jährige bislang zweimal zum Einsatz kam.

Dienstag, 12.11.2019, 16:17 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 16:20 Uhr
Felix Agu vom VfL Osnabrück hofft auf weitere Einsatzzeiten in der U21-Nationalmannschaft.
Felix Agu vom VfL Osnabrück hofft auf weitere Einsatzzeiten in der U21-Nationalmannschaft. Foto: msm

VfL-Verteidiger Felix Agu reiste nach dem Osnabrücker 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart mit Rückenwind zur deutschen U21-Nationalmannschaft. „Es ist immer schöner, wenn man mit einem Erfolgserlebnis zur Nationalmannschaft fährt. Da ist man dann noch ein bisschen lockerer“, sagt der 20-Jährige.

Am Montag brach er nach Freiburg auf, wo der DFB-Nachwuchs am Sonntag (16 Uhr, Pro7) in der EM-Qualifikation auf Belgien trifft. „Ich fahre mit einem freien Kopf hin, werde versuchen, meine Leistung abzurufen, und gucke, wofür es reicht“, sagt Agu. Unter Bundestrainer Stefan Kuntz kam er bislang zweimal zum Einsatz.

Nach seinem Debüt im DFB-Trikot am 5. September (2:0 gegen Griechenland in Zwickau) lief es ein wenig wechselhaft. Beim Nationalteam wurde Agu vor dem EM-Qualifikationsspiel in Bosnien aus dem Kader gestrichen und trat vorzeitig die Heimreise nach Osnabrück an. Beim VfL war er nach dem Comeback von Bashkim Ajdini nicht mehr so häufig erste Wahl wie zu Saisonbeginn. In Regensburg empfahl er sich nach seiner Einwechslung mit zwei Vorlagen. Gegen Stuttgart verwies er Kevin Wolze auf die Bank und verteidigte links. Den Konkurrenzkampf nimmt Agu an. „Wir versuchen alle, es dem Trainer so schwer wie möglich zu machen. Jeder versucht, von Woche zu Woche seine bestmögliche Leistung abzurufen. Und wer dann auf dem Platz steht, gibt Vollgas“, sagt er und will von den etablierten Kickern Ajdini (26) und Wolze (29) lernen: „Von solchen erfahrenen und guten Konkurrenten kann ich mir im Training viel abgucken. Sie geben mir auch Tipps - daran kann ich ja nur wachsen.“

Bei der U21 kann Agu nun beherzigen, was auch für seinen Heimverein gegen den VfB Stuttgart galt: „Vor dem Spiel haben viele vom ,großen VfB Stuttgart’ gesprochen, aber wir haben uns vorgenommen, dass wir uns nicht kleiner machen wollen, als wir sind. Wir wollten alles geben und gucken, was dabei rausspringt.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7061436?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57548%2F
Inklusion an Gymnasien: Intransparenz ärgert Eltern
Am Schillergymnasium werden bereits seit acht Jahren Kinder mit Förderbedarf im Zuge der Inklusion unterrichtet, hier ein Foto aus dem Unterricht des ersten Jahrgangs.
Nachrichten-Ticker