Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Lüttmann vom TGK Tecklenburg über Gegner VfL Ladbergen: „Eine ekelhafte Truppe“

Tecklenburg -

Mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht VfL Ladbergen kann der TGK Tecklenburg am Sonntagnachmittag eine beeindruckende Hinserie mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft in der Kreisliga A krönen.

Freitag, 15.11.2019, 18:46 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 18:50 Uhr
TGK Tecklenburgs Spielertrainer Julian Lüttmann (links) warnt davor, den VfL Ladbergen am Sonntag auf die leichte Schulter zu nehmen.
TGK Tecklenburgs Spielertrainer Julian Lüttmann (links) warnt davor, den VfL Ladbergen am Sonntag auf die leichte Schulter zu nehmen. Foto: Uwe Wolter

Als haushoher Favorit gehen die Gastgeber ins Duell des Ersten gegen den Letzten. Das leugnet auch TGK-Spielertrainer Julian Lüttmann gar nicht erst: „Das sind die Spiele, die du gewinnen musst.“ Doch Lüttmann ist gewarnt, er war selber Augenzeuge des überraschenden Erfolgs der Ladberger gegen Halen. „Das ist eine ekelhafte Truppe. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie bis aufs Blut in die Zweikämpfe gehen werden“, rechnet der Kobbo-Coach mit einer höchst aggressiven Gangart des Kontrahenten. Entscheidend sei es, 90 Minuten lang das Tempo hochzuhalten und die eigene Qualität auf den Platz zu bringen. „80 Prozent werden am Sonntag definitiv nicht reichen“, ist sich Lüttmann sicher. Noch offen ist, ob Mergim Selimi gegen Ladbergen mitwirken kann, er verletzte sich beim 4:1-Erfolg in Esch zuletzt. Die Partie der Vorwoche habe seine Elf über die „Mentalitätsschiene“ gewonnen, spielerisch sei es kein guter Auftritt gewesen.

Die Ladbergen kassierten zuletzt drei Niederlagen in Serie. Davor gab es mit dem 1:1 gegen den aktuellen Tabellensechsten Eintracht Mettingen mit dem 1:1 immerhin ein kleines Erfolgserlebnis. Der letzte VfL-Sieg datiert vom 20. September. Das war der schon erwähnte Erfolg gegen den SC Halen (3:1). Das war bis heute auch der einzige dreifache Punktgewinn der laufenden Saison. VfL-Trainer Andreas Habben weiß, dass seine Mannschaft dringend Punkte benötigt, um zumindest erst einmal wieder die Rote Laterne loszuwerden. In Tecklenburg hängen für die Kicker aus dem Heidedorf am Sonntag die Trauben aber sehr hoch. Alles andere als ein klare Niederlage wäre schon eine Überraschung, ein Punktgewinn oder gar mehr, und der Chronist müsste das Wort Sensation bemühen.

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