Sportwelt
Minister diskutierten über Sicherheit im Sport

Donnerstag, 03.11.2011, 00:11 Uhr

Kiel - Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie hat ein lebenslanges Stadionverbot für verurteilte Fußball-Rowdys gefordert. Der CDU-Politiker begründete seine Forderung im Gespräch mit der « NDR 1 Welle Nord » damit, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen gegen gewalttätige Hooligans offenkundig nicht ausreichten. Schlie plädierte auch dafür, auf die Eintrittskarten für Spiele der 1. und 2. Liga einen Aufschlag von je 50 Cent zu erheben, um damit Fan-Projekte zur Gewaltprävention zu unterstützen. Die schweren Ausschreitungen von Fußball-Rowdys aus Dresden beim jüngsten Pokalspiel in Dortmund haben die Debatte über Maßnahmen gegen Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen neu entfacht. Mit dem Thema befassen sich auch die Sportminister bei ihrer Konferenz in Weimar. Besucher von Fußballspielen und Formel-1-Rennen sollen nach dem Willen des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz (SPD) künftig einen «Event-Euro» für die Polizeieinsätze zahlen. Darauf wolle er bei der Herbstkonferenz der Innenminister am 8. und 9. Dezember in Wiesbaden dringen, sagte Lewentz in Mainz. Die Belastung der Polizei durch kommerzielle Großereignisse habe zugenommen. Der «Event-Euro» würde einfach auf den Eintritt aufgeschlagen.

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