Kommentar: Nach dem Revier-Derby in Dortmund
Einstellungssache

Selbstbewusstsein hier, Selbstzweifel dort. Nach dem „Spiel des Jahres“ feixen die Dortmunder, nach dem Debakel vom Samstag schweigen die Schalker. Weil sie genau wissen, dass sie an dieser Schmach lange zu knabbern haben.

Sonntag, 01.03.2015, 15:03 Uhr

Vor einigen Wochen kämpfte der BVB noch ums nackte Überleben in der Liga, jetzt können die Mannen um Jürgen Klopp allen Ernstes auf ein Ticket für den Europacup schielen. Von der Champions League redet offiziell niemand, angesichts der miserablen Hinrunde verbietet sich das für die Schwarz-Gelben (noch). Aber uneinholbar ist der Rückstand für den BVB vom Samstag gewiss nicht.

Versprühten die Dortmunder Spielfreude wie zu allerbesten Tagen, war da ein Häuflein Verzagter aus Gelsenkirchen angereist. Auf der einen Seite wurden Torchancen quasi im Fünf-Minuten-Takt herausgespielt, auf der anderen war man 90 Minuten um Schadensbegrenzung bemüht.

Wobei sich das mit dem Bemühen bei manch Blau-Weißem in sehr überschaubaren Grenzen hielt. Kapitän Benedikt Höwedes wollte keinen Kollegen in die Pfanne hauen, sah aber in punkto Einsatz der Schalker bei manchem noch „Luft nach oben“. Und genau das ist der Skandal. Wer sich schon im Derby hängenlässt, den sollte Schalke fallen lassen.

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