Basketball
BBL-Chef: Corona-Hilfen fließen

Köln (dpa) - Die Basketball-Bundesliga ist mit dem aktuellen Stand der Corona-Hilfen für den Profisport zufrieden, aber BBL-Chef Stefan Holz hält eine Verlängerung für den Fall eines dauerhaften Zuschauerausschlusses für zwingend erforderlich.

Mittwoch, 25.11.2020, 12:12 Uhr aktualisiert: 25.11.2020, 12:16 Uhr
Stefan Holz ist der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga.
Stefan Holz ist der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga. Foto: Nicolas Armer

«Bis zum 31.12. ist ja alles fixiert, das System funktioniert. Bislang haben die Clubs nur positive Bescheide bekommen», sagte der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga der Deutschen Presse-Agentur . Rund die Hälfte der Anträge sei bislang bearbeitet worden. «Das ist insgesamt auf einem guten Weg.»

Allerdings machte Holz für den Fall, dass auch im neuen Jahr keine Zuschauer in die Hallen dürfen, klar, dass dann weitere Gelder fließen müssten. «Dann muss das Programm verlängert oder neu aufgelegt werden», sagte Holz. Die Basketball-Clubs sind anders als im Fußball stark auf Zuschauereinnahmen angewiesen. Ohne finanzielle Unterstützung würde es daher schwierig werden.

Der Bund hatte zur Unterstützung des Profisports ein 200 Millionen Euro umfassendes Corona-Soforthilfeprogramm aufgelegt. Nach Auskunft des für die Corona-Sportförderung zuständigen Bundesministeriums des Innern waren davon bis Montag rund 55 Millionen Euro geflossen.

© dpa-infocom, dpa:201125-99-457518/2

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