DEL
Mannheim gewinnt erneut Topspiel - Spektakel in Wolfsburg

Nach dem überragenden Saisonstart des EHC Red Bull München spielt aktuell Eishockey-Meister Adler Mannheim in einer eigenen Liga. In München gewannen die Adler das neunte Spiel in Serie. Münchens Vorsprung schmilzt.

Sonntag, 15.12.2019, 21:40 Uhr aktualisiert: 15.12.2019, 21:42 Uhr
Die Spieler der Adler Mannheim jubeln nach dem zweiten Sieg binnen einer Woche in München.
Die Spieler der Adler Mannheim jubeln nach dem zweiten Sieg binnen einer Woche in München. Foto: Lino Mirgeler

München (dpa) - Meister Adler Mannheim kommt dem Tabellenführer EHC Red Bull München nach dem zweiten Sieg im zweiten Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga binnen einer Woche immer näher.

Am Sonntag gewann das Team von Trainer Pavel Gross nach starker Leistung 4:2 (1:1, 3:1, 0:0) beim bislang so souveränen Spitzenreiter. Doch der Vorsprung schmilzt immer mehr nach der vierten Münchner Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen.

Nach 27 von 52 Vorrundenspielen ist Mannheim als Tabellendritter mit nun 55 Punkten bis auf sechs Zähler an die ersatzgeschwächten Münchner herangerückt. Der Tabellenzweite Straubing Tigers hat nach dem 4:3 (0:1, 3:1, 0:1) nach Penaltyschießen bei den Krefeld Pinguinen nur noch drei Punkte Rückstand auf München und kann am Dienstag im direkten Duell nach Punkten gleichziehen.

«Mit der Qualität auf dem Eis, der Stimmung und der Kulisse war das heute wieder Werbung für unseren Sport», sagte Adler-Coach Gross. Bereits vor einer Woche hatte Mannheim 3:2 nach Verlängerung in München gewonnen, nun machten die Adler nach Toren von Nicolas Krämmer (16.), Björn Krupp (34.), Matthias Plachta (36.) und David Wolf (40.) sogar drei Punkte gut. Verteidiger Krupp traf dabei zum ersten Mal seit rund zwei Jahren wieder in der DEL .

Für Mannheim war es der neunte Sieg in Serie. Für die notgedrungen mit ihrem dritten Torhüter Daniel Fiessinger angetretenen Münchner trafen Chris Bourque (10.) und Robert Sanguinetti (22.).

In einem spektakulären Spiel gewannen zudem die Eisbären Berlin 6:5 nach Verlängerung (1:4, 2:0, 2:1) bei den Grizzlys Wolfsburg. Die Berliner lagen bereits nach einem Drittel 1:4 zurück, drehten das Match aber beeindruckend. Nationalstürmer Marcel Noebels traf doppelt (30./46.), den Siegtreffer erzielte Maxim Lapierre nach 41 Sekunden in der Overtime.

Pflichtsiege gab es am Abend für die Playoff-Kandidaten Nürnberg und Bremerhaven. Die Nürnberg Ice Tigers gewannen 6:4 (2:2, 1:0, 3:2) beim Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings. Die Fischtown Pinguins besiegten den Drittletzten Iserlohn Roosters 3:2 (1:1, 0:1, 2:0). Im Kampf um die Playoffs unterlagen zudem die Kölner Haie dem ERC Ingolstadt 2:3 (1:0, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen.

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