Fußball: Kreispokal-Finale
U 17 der Preußen setzt sich in Gievenbeck durch

Münster -

Der Außenseiter wehrte sich, doch letztlich hatte der Bundesligist den längeren Atem. Preußen Münster holte mit einem 3:1 beim 1. FC Gievenbeck den Pokal bei den B-Junioren. Vor allem nach der Pause machte sich die Qualität des Gastes bemerkbar.

Sonntag, 20.11.2016, 17:11 Uhr

Da ist der Pott: Preußen Münsters U 17 gewann gegen den 1. FC Gievenbeck den Kreispokal. Damit qualifizierte sich die Elf von Martin Kastner (ganz links) für den Westfalenpokal im kommenden Frühjahr.
Da ist der Pott: Preußen Münsters U 17 gewann gegen den 1. FC Gievenbeck den Kreispokal. Damit qualifizierte sich die Elf von Martin Kastner (ganz links) für den Westfalenpokal im kommenden Frühjahr. Foto: Heimspiel/Alex Piccin

Komplimente von allen Seiten für alle Beteiligten. Das hat Spaß gemacht, darin waren sich Zuschauer, Offizielle wie Mannschaftsverantwortliche einig. Die U-17-Teams des 1. FC Gievenbeck und des SC Preußen Münster betrieben beim Kreispokal-Finale Werbung in eigener Sache. Die Adlerträger gewannen als West­falenliga-Spitzenreiter und ­Favorit schließlich verdient mit 3:1 (1:1), der FCG-Nachwuchs hielt als Landesligist aber phasenweise gut mit.

„Das hatte mehr als Testspiel-Charakter. Es war erfreulich, auf einen guten Gegner zu treffen“, lobte Preußen-Coach Martin Kastner. Seine Elf begann schwungvoll und langte nach einer Ecke sofort zu. Der Standard rutschte zum zweiten Pfosten durch, wo Robin Schmitt das Leder humorlos ins Netz drosch (2.).

Gievenbeck hatte zunächst Probleme, die schnellen und quirligen Außenspieler des Gegners in den Griff zu bekommen. Preußen kam dadurch zu guten Chancen, die stellenweise mit viel Pech vergeben wurden. Eine klare Angelegenheit bis Mitte der ersten Halbzeit, als Gievenbeck den Weg nach vorne suchte.

Der erste gute Angriff zwang Tom Breuers im Tor der Preußen zu einer Flugeinlage. Aaron Timmerhues spielte zu Louis Martin raus, der aus halbrechter Position auf den Kasten feuerte. Breuers hob ab und wehrte zur Ecke ab (23.). Wenige Minuten später wurde ein Eckstoß von der SCP-Abwehr nicht vernünftig geklärt, Paul Bergmann behielt im Durcheinander den Überblick und traf zum 1:1 (36.).

Kastner gab seinen Jungs in der Halbzeitpause mit, dass es eine Steigerung brauche, um die Partie zu gewinnen. Das nahmen sie sich zu Herzen und spielten nun wieder zielstrebiger und konsequenter nach vorne. Nach einem ruhenden Ball war Julian Niehues zur Stelle (53.), acht Minuten später markierte Cyrill Akono die Vorentscheidung (63.). Ein höheres Ergebnis ersparte der SCP dem Gegner, da er seine weiteren Angriffe nicht mehr sauber genug zu Ende spielte. Der FCG seinerseits verrannte sich zu sehr in Einzelaktionen, die von der aufmerksamen Preußen-Defensive geklärt wurden.

Trotz der Niederlage durften sich auch die Gieven­becker freuen. Als Trostpreis gab es ebenfalls einen Pokal, einen neuen Ball sowie eine Prämie für die Mannschaftskasse. „Wir können mit er­hobenem Haupt vom Platz gehen“, sagte FCG-Trainer Gereon Schedding. „In der ersten Hälfte haben wir einen bemerkenswerten Cha­rakter gezeigt. Über 80 Minuten, den Druck zu halten, war aber zu schwer.“

FCG: Reuter – Arslan, Bergmann, Lügering, Demirarslan – Sadiku, Vette (67. Trippel) – Bakaniev, Timmerhues, Enzner (67. Mand) – Martin.

SCP: Breuers – Stummer, Fleck, Aljic (41. Glinka), Leisgang – Schmitt, Niehues, Polm, Demir (69. Karayaz) – Leifeld (80. Reichelt), Akono.

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