Fußball: B-Junioren-Bundesliga
Preußen Münster feiert verdienten 2:0-Erfolg über Viktoria Köln

Münster -

Die taktische Maßnahme, im Spiel gegen Viktoria Köln mit einer Doppelspitze zu spielen, zahlte sich für die Jungs vom SC Preußen Münster aus. Zwar trafen nicht beide etatmäßigen Stürmer, dafür aber Kevin Husha gleich doppelt. Der 2:0-Sieg hilft dem SCP jedenfalls im Kampf um den Klassenerhalt weiter.

Sonntag, 18.03.2018, 13:03 Uhr

Doppeltorschütze zum 2:0-Sieg über Viktoria Köln: Preußen Münsters Kevin Husha (r.)
Doppeltorschütze zum 2:0-Sieg über Viktoria Köln: Preußen Münsters Kevin Husha (r.) Foto: Peter Leßmann

So häufig spielen die B-Junioren des SC Preußen Münster nicht mit einer Doppelspitze. Im Bundesliga-Kellerduell auf Kunstrasen gegen Viktoria Köln war das ein taugliches Mittel. Mit 2:0 (2:0) holte sich Martin Kastners agile und zielstrebige Elf hoch verdient Sieg Nummer vier und einen für die Zielvorgabe namens Klassenerhalt wichtigen Erfolg.

Mit Stürmer Kevin Husha wurde ein Doppeltorschütze gefeiert, der noch gar keine „Bude“ auf dem persönlichen Saisonkonto hatte: Erst stand er einem missratenen Abschlag von Gästekeeper Julian Roloff „im Weg“ (16.), der den Rücken des anlaufenden Preußen traf, dann verwertete der technisch gute Husha ein Anspiel auf Halblinks trocken (22.). Auch Peter Stüver und Louis Martin sorgten für Wirbel gegen die flatternde Kölner Defensive, hatten aber Abschlusspech. Zwei Mal wackelte der Torrahmen.

Der eiskalte Wind beeinflusste die Aktionen spürbar. Wer den im Rücken hatte, besaß Vorteile. Münster spielte nach dem Wechsel gegen die Natur an und sah sich zudem einer anrennenden Viktoria gegenüber. Bis auf zwei Szenen von Noel Arfaoui, von denen SCP-Torwart Tom Breuers die zweite glänzend entschärfte, kamen die Gäste nicht zum Zuge. Auch im Konter besaßen die ohne den angeschlagenen Kapitän Julian Niehues spielenden Adlerträger noch Torszenen. Köln durfte sich ungeahndet ein Handspiel auf der Linie leisten.

„Das Spiel geht klar an uns, wir hatten schöne Spielzüge und etliche Chancen“, lobte Kastner, der zum SCP-Abschied den Ligaerhalt will. Ob das Köln mit der prominenten Kollegin auf der Viktoria-Bank gelingt, bleibt offen: Die Ex-Bundesligaspielerin Inka Grings (39), als Torjägerin in 96 Länderspielen eine DFB-Größe, hat es jetzt ungleich schwerer.

SCP U 17: Breuers – Katzer (80.+1 Flake), Pohl, Dreinemann, Iker – Hilgenberg (41. Heering), Martin, Pauli (65. Ates), März – Husha (73. Bagdat), Stüve

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