Fußball: Bezirksliga
Traumtor von Luca Rehberg leitet Wolbecks Gala gegen Riesenbeck ein

Münster -

Seine Heimspiele gewinnt der VfL Wolbeck weiter zuverlässig. Mit 4:0 wurde am Sonntag auch Teuto Riesenbeck nach Hause geschickt. Trotzdem bleibt es eng im Tabellenkeller. Zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze sind noch kein Ruhekissen.

Sonntag, 29.04.2018, 18:04 Uhr

Als Riesenbeck zur Pause Christian Biermann (r.) brachte, bekam Nico Rehberg (l.) zu tun. Er machte seine Sache prima.
Als Riesenbeck zur Pause Christian Biermann (r.) brachte, bekam Nico Rehberg (l.) zu tun. Er machte seine Sache prima. Foto: Heimspiel/Lehmann

Trotz einer 4:0 (2:0)-Gala gegen Teuto Riesenbeck bleibt der VfL Wolbeck im Abstiegskampf der Bezirksliga 12 nicht sorgenfrei. Beim verdienten Dreier gegen schwache Gäste krönte Youngster Luca Rehberg seine überragende Leistung mit einem Traumtor.

Der VfL legte in der Anfangsphase ein Mordstempo vor und überrollte die Riesenbecker förmlich. Weil Teutos Keeper Philipp Stockmann das Leder nach einem Freistoß von Daniel Bothen nicht zu packen bekam, stocherte Jonas Bodin erfolgreich nach zum 1:0 (3.). Genau in den Knick traf anschließend Luca Rehberg, der mit dem Treffer zum 2:0 (5.) ein geniales Solo erfolgreich abschloss. Seinen Trainer Alois Fetsch überraschte das wenig: „Wir haben ihm gesagt, dass er mutig sein soll, wenn er nach innen zieht. Wir sehen im Training immer wieder, dass er einen guten Abschluss hat. Es war ein fantastisches Tor“, lobte er. Hätte Schiedsrichter Max Mendrina nicht Marvin Deckert wegen eines Handspiels zurück gepfiffen, es hätte nach zehn Minuten schon 3:0 gestanden.

Erst jetzt spielte Teuto ein bisschen mit, Christopher Beer wurschtelte sich durch und setzte den Ball knapp neben das Tor (18.). Die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Wolbecker. Deckert traf nach Maßflanke Nico Rehbergs nur den Pfosten (23.), Stockmann rettete gegen den zum wiederholten Male links durchgebrochenen Luca Rehberg (33.). Die Pause rettete Teuto vor noch Schlimmerem.

In Hälfte zwei gewährte der VfL seinem Gast nur noch einen einzigen gefährlichen Abschluss durch Kevin Schlautmann (88.). Deckert, der bereits per Heber hätte treffen müssen (71.), bestrafte letztlich das zu hohe Risiko der Gäste, die auf Dreierkette umgestellt hatten. Mit einem Doppelschlag (90./90.+2) sorgte die hängende Spitze für den überaus deutlichen Endstand. VfL: Klein – N. Rehberg, Bodin, Schröder, Stelzig – Ruwe (81. Klemke), Bothen – Frerichs, Deckert, L. Rehberg – Thewes

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