Fußball: Westfalenliga
Preußens Zweite will gegen Delbrück seine starke Offensivquote belegen.

Münster -

Seine Spitzenposition in der Westfalenliga hat der SC Preußen Münster II am vergangenen Sonntag durch das 1:3 beim VfL Theesen eingebüßt. Es war ein gebrauchter Tag der Adlerträger, die in den 90 Minuten nicht an ihre Top-Leistung anknüpften. Dies soll sich gegen den Delbrücker SC wieder ändern.

Sonntag, 28.10.2018, 13:06 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.10.2018, 16:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 28.10.2018, 13:06 Uhr
Fabian Kerellaj (l.) erzielte bereits fünf Treffer und führt mit André Born die interne Torschützenliste des SCP II an.
Fabian Kerellaj (l.) erzielte bereits fünf Treffer und führt mit André Born die interne Torschützenliste des SCP II an. Foto: Wilfried Hiegemann

Sieben von zehn Westfalenligaspielen hat die Zweite des SC Preußen Münster gewonnen – und noch nie die Punkte geteilt. Nach dem letzten 1:3 in Bielefeld beim VfL Theesen , der dritten Niederlage, findet Trainer Sören Weinfurtner : „Wir müssen auch einmal in der Lage sein, einen Punkt mitzunehmen, wenn der Tag nicht mehr bietet.“ Sonntag, wenn es auf Kunstrasen am Stadion gegen Delbrück geht, soll freilich belegt werden, dass die sehr bemerkenswerte Offensivquote ihre guten Gründe hat.

Der Trefferschnitt liegt bei stolzen 3,4 Toren pro Partie, daheim gar bei 4,8. Im Jahr eins nach Torjäger Luca Steinfeldt (jetzt TuS Haltern), der mit 25 Preußentreffern in der Vorsaison ein Garant war und davor mit 21 Treffern dito als bester Schütze auffiel, sind die Bedenken hinsichtlich der Durchschlagsfähigkeit bisher eindeutig zerstreut worden. Aktuell macht die Breite des Angebots diese Elf für den Gegner schwer kalkulierbar. Den klassischen Torjäger mussten diese Preußen noch gar nicht aufbieten. Mit Fabian Kerellaj und André Born liegen intern zwei Mittelfeldspieler mit je fünf Treffern vorne. „Manchmal spielen wir schon sehr reif, aber noch sind die Leistungen schwankend. Das wundert mich nicht“, sagt Weinfurtner angesichts des personellen Umbruchs und der Altersstruktur des Kaders.

Mause und Ströker tasten sich heran

Aus dem Aufgebot haben zwei defensiv orientierte Akteure noch keine Sekunde gespielt – verletzungsbedingt. Marius Mause und Jonas Ströker tasten sich jetzt im Training heran und sind erpicht darauf, in Kürze auch im Wettbewerb zu erscheinen. Mause galt als Kandidat Nummer eins in der Innenverteidigung, Ströker hat sein Einsatzgebiet vor der Kette. „Mit der Zeit wird bei uns wieder eine andere Konkurrenzsituation herrschen“, ist Weinfurtner sicher. Dass es mitunter Verstärkungen von oben gibt und Drittligaspieler die gewünschte Praxis erhalten, ist und bleibt Alltagsgeschäft und bedarf Wochenende für Wochenende der neuen Absprache. Jüngst lief Tobias Warschewski auf, während Ugur Tezel und Dominik Lanius schon öfter dabei waren. Und ein Moritz Heinrich nahm hier Anlauf, um sich mit Erfolg in Erinnerung zu bringen.

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