Fußball: 3. Liga
Cyrill Akono wohl erste Wahl bei Preußen beim Jahresauftakt in Jena

Münster -

Wie kommen die Preußen aus der Winterpause? In den Testspielen gab es bei Bayer Leverkusen ein 2:4, gegen Fortuna Köln wurden die Punkte geteilt (1:1). Nun geht es am Samstag zu Carl Zeiss Jena. Mit U-19-Mann Cyrill Akono. Ihm winkt ein Platz in der Startelf.

Montag, 21.01.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 18:42 Uhr
Nachwuchsspieler Cyrill Akono (l.) hinterlässt in der Vorbereitung bislang einen fabelhaften Eindruck.
Nachwuchsspieler Cyrill Akono (l.) hinterlässt in der Vorbereitung bislang einen fabelhaften Eindruck. Foto: Jürgen Peperhowe

Alexander Zverevs Video über seinen Wutausbruch geht viral. Heißt: Es wird geklickt wie verrückt. Ein Internet-Renner, das völlig überflüssige Aus des letzten deutschen Mohikaners bei den Australien Open. Marco Antwerpen war nicht so gaga, sich dafür die Nacht um die Ohren zu schlagen. Am trainingsfreien Tag schaltete er morgens rein – in die Zusammen­fassung. Ein Muss. Preußen Münsters Trainer hat ein Faible für Tennis, war mal live dabei in der „Ruhmeshalle“ Down Unders, der Rod Laver Arena. „Ein Erlebnis“, sagt er. Da rückte der Fußball und die Vorbereitung auf das erste Kräftemessen im neuen Jahr am Samstag in Jena mal kurzweilig in den Hintergrund. „So richtig abschalten kann ich trotzdem nicht“, gibt der 47-Jährige zu – und erwischte sich denn doch dabei, dass sich seine Gedanken nur um das eine drehen: das runde Leder. „Wir wollen den bestmöglichen Start.“ Irgendwie verständlich.

Der zweite und letzte Test gegen die Fortuna aus Köln brachte nicht die großen Erkenntnisse. „In Leverkusen hatten wir ein höheres Tempo“ – zumindest das ist die Conclusio Antwerpens. Der schwer zu bespielende Rasen im Preußen-Rund spielte dem Drittligisten nicht in die Karten. Darunter litten das Umschaltspiel nach Ballgewinn und die Spieleröffnung. Beim guten Kick ebenso elementar, wie ein Paar Flügel, um fliegen zu können. Besser wird es nicht, die Wetterfrösche drohen in den nächsten Tagen mit Schneefällen, am Samstag in Thüringen soll das Thermometer bestenfalls auf vier Grad klettern. Kalt.

Am Freitag wird sich der Preußen-Tross in Bewegung setzen. U-19-Kicker Cyrill Akono ist mit an Bord. Mit einem Treffer in den beiden Tests hat sich der junge Mann für einen Platz in der ersten Formation empfohlen. Und den etablierten Rufat Dadashov vorläufig ausgestochen. „Wir haben klare Vorgaben“, sagt Antwerpen. „Ein Stürmer muss in der Lage sein, den Ball unter Druck festzumachen, ihn zu halten und in den gefährlichen Bereich vorzustoßen“, skizziert der das Anforderungsprofil im Detail. Akono füllte es ­zuletzt mit ganz viel Leben.

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