Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Rembergs Dreierpack reicht Preußen in Aachen nicht

Münster -

Es war ein ereignisreiches Spiel, ein kurioses gleichsam – und zudem ein farbenfrohes. Für die U 19 von Preußen Münster war der Auftritt bei Alemannia Aachen aber vor allem eines: frustrierend. Die Adler verloren das Kellerduell trotz Überzahl mit 3:4.

Sonntag, 17.02.2019, 20:26 Uhr
War bedient: Cihan Tasdelen haderte mit dem Spiel seiner Elf und dem Platz.
War bedient: Cihan Tasdelen haderte mit dem Spiel seiner Elf und dem Platz. Foto: Johannes Oetz

Sieben Tore, drei Feldverweise, aber keine Punkte für den SC Preußen Münster. So die Bilanz nach einem turbulenten 3:4 (1:3) des A-Junioren-Bundesligisten bei Alemannia Aachen . Nur noch die bessere Tordifferenz, allerdings bei einem Spiel mehr, trennt die Adlerträger von den Printenstädtern – und damit vom ersten Abstiegsplatz. „Das war Not gegen Elend. Und das zudem auf einem für die Bundesliga unwürdigen Platz. Fußball im Mittelfeld war tabu, dafür waren lange Bälle an der Tagesordnung“, gab Cihan Tasdelen nach dem ereignisreichen, wenn auch schwachen Spiel zu Protokoll.

Zunächst gerieten die Preußen durch ein Eigentor von Max Michalak (18.) in Rückstand, doch Nicolai Remberg (20.) brachte alles rasch wieder in die Ausgangssituation, als er ausglich Tim Köther (22.) und Semih Kayan (45.) schlugen für Aachen jedoch noch vor der Pause zurück. Doch mit zwei Strafstoßtoren und seinen Treffern zwei (64.) und drei (78.) egalisierte Remberg erneut. Es reichte dennoch nicht. „Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die es mehr wollte. Wir haben uns zu dumm verhalten“, ärgerte sich Tasdelen.

Denn als seine Elf zum 3:3 kam, war die Alemannia nach Gelb-Roten Karten für Tim Brdaric (62.) und Tom Gerkens (75.) in doppelter Unterzahl. Es hätte zumindest für ein Remis reichen müssen. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf jedoch erneut Köther, der drei Preußen ausspielte, und die Gastgeber jubeln ließ. Der schon verwarnte Tobias Heering hatte sich zuvor (90.+1) zu einem Schubser verleiten lassen und sein Team geschwächt.

SCP: Prinz – Michalak, Busemann, Pohl – Heering, Frenkert, Remberg, Stummer (67. Osmani) – El Gourari (76. Husha) – Wortmann, Schneck

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