Fußball: 3. Liga
Preußen belassen Sturmtalent Akono wohl bei der U 19

Münster -

In der A-Junioren-Bundesliga muss die U 19 von Preußen Münster heftiger denn je um den Klassenerhalt bangen. Darum bleibt Cyrill Akono wohl so lange, bis der Klassenerhalt feststeht, beim Team. Die Profis müssen dann ohne ihn auskommen.

Dienstag, 30.04.2019, 18:03 Uhr aktualisiert: 01.05.2019, 21:16 Uhr
Auf das größte Preußen-Talent Cyrill Akono (r.) muss Trainer Marco Antwerpen vorerst wohl verzichten.
Auf das größte Preußen-Talent Cyrill Akono (r.) muss Trainer Marco Antwerpen vorerst wohl verzichten. Foto: Jürgen Peperhowe

Das maximal intensive 3:3 in Braunschweig am Sonntag forderte schon am Abend der Rückkehr seinen Tribut. Gleich drei Akteure des SC Preußen benötigten erst mal eine kurze Trainingspause. Ole Kittner (Hüfte), René Klingenburg (Sprunggelenk) und Kevin Rodrigues Pires, der mit Patellasehnenproblemen schon ausgewechselt werden musste, sollen ihre Blessuren allerdings bis Samstag auskuriert haben. Dann steht das drittletzte Saisonspiel beim Halleschen FC auf dem Programm (14 Uhr).

Weil es eine vergleichsweise kurze Woche ist, gab es für die Profis diesmal auch keinen freien Tag. Schleifen lassen wollen die Münsteraner, die zuletzt vier überzeugende Auftritte aneinanderreihten, nichts. Dennoch haben sportlich aktuell andere Mannschaften im Verein im Zweifel Priorität. Die U 19 etwa. Zwar besitzt sie im Abstiegskampf der A-Junioren-Bundesliga gegenüber dem SC Paderborn weiter die bessere Ausgangslage, jedoch hat sich durch die 1:2-Niederlage am Sonntag im direkten Duell die Ausgangslage verschlechtert. Heißt: Nachwuchsstürmer Cyrill Akono, der sich eigentlich bereits im Drittliga-Kader festgespielt hatte, dürfte weiter bei der A-Jugend bleiben. Sein Tor in Ostwestfalen genügte noch nicht.

„Wahrscheinlich steht er uns nicht zur Verfügung“, sagt Trainer Marco Antwerpen und zeigt großes Verständnis dafür, dass der Klassenerhalt des ältesten Nachwuchses von immenser Bedeutung ist. „Es ist auch keine Vorgabe von oben, sondern das haben wir gemeinsam entschieden“, so der 47-Jährige. „Es ist selbstverständlich, dass Vereins­interessen im Vordergrund stehen. Und meine Mannschaft sollte auch nicht von einem U-19-Spieler abhängig sein.“

Wieder fit sind mittlerweile Danilo Wiebe (Prellung) und Jannik Borgmann (muskuläre Probleme). Das Duo stieg schon am Montag wieder ein. So fehlt derzeit nur Dominik Lanius.

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